Friedhof: Kaninchen sollen bejagt werden
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Die Kaninchen auf dem Harsewinkeler Friedhof sollen konsequent bejagt werden.
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Der Plan sieht so aus: Allen Wildkaninchen soll in der Jagdzeit vom 1. Oktober bis zum 28. Februar der Garaus gemacht werden. Die Tiere sollen von Jägern sowie natürlichen Feinden wie Frettchen und Falken konsequent bejagt werden. Jungkaninchen sollen ab Mitte April ganzjährig zum Abschuss freigegeben werden. Ein entsprechender Antrag zur ganzjährigen Kaninchenjagd soll aufgrund der besonderen Situation auf dem Harsewinkeler Friedhof in Kürze bei der oberen Jagdbehörde des Landes Nordrhein-Westfalen gestellt werden. Laut Gesetz gilt normalerweise vom 1. März bis zum 30. September eine Schonzeit für die Langohren.

Dauerhafte Lösung

 Ausgenommen von dieser Regelung des Jagdrechts in Nordrhein-Westfalen sind die Jungkaninchen, die von Januar bis Dezember gejagt werden dürfen. Das Problem der Kaninchenplage ist nicht neu. Schon lange beklagen die Hinterbliebenen und die Friedhofsbesucher den Zustand der Gräber. Nach eigener Aussage ist die Stadtverwaltung an einer dauerhaften Lösung des Problems interessiert. In der Vergangenheit sei der Friedhof regelmäßig bejagt worden – zuletzt allerdings, das ist offensichtlich, nur mit mäßigem Erfolg.

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