Gasthof Wilhalm: Bürger sind gefragt
Bild: Aundrup
Mit diesem Plakat unter dem Titel „Wilhalm gestalten – mitgestalten“ weisen Silvia Lobert (links) und Sabine Amsbeck-Dopheide auf einen Informationsabend hin, bei dem es am Dienstag, 11. Februar, ab 19 Uhr um die künftige Nutzung des Gasthofs Wilhalm geht.
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Und zwar von 19 bis 21 Uhr im Saal des Gasthauses Wilhalm.  Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Jeder, der mag, ist willkommen.

Andere Konzepte werden vorgestellt

„Wir wollen einen Einblick geben, wo wir im Moment stehen und wie sich auch die Bürger aktiv einbringen können“, sagt Sabine Amsbeck-Dopheide. Das ist auch geplant: Die gebürtige Harsewinkelerin Christina Busmann vom kulturellen Zentrum Schuhfabrik in Ahlen stellt das dortige Konzept vor.

Auch die Verantwortlichen des Münsteraner Kultur- und Begegnungszentrums Trafo, ein noch sehr junger Dritter Ort, sprechen über das, was sie aufgebaut haben.

Ein Dritter Ort

Auch der Gasthof Wilhalm soll zu einem Dritten Ort werden. Was sich dahinter verbirgt, erklärt Silvia Lobert: „Mit diesem Begriff sind neuartige kulturelle Einrichtungen gemeint, die in einer offenen und ungezwungenen Atmosphäre die Begegnung und den Austausch von Menschen ermöglichen.“ Zugleich sei dort Raum für Kunst und Kultur.

Wichtiger Baustein: die Beteiligung der Bürger

Ein wichtiger Baustein ist die Beteiligung der Bürger, um Impulse einzubringen. Interessierte kommen am 11. Februar in Arbeitsgruppen zu Wort. „Wir sind gespannt auf die vielen Anregungen und Ideen und darauf, was man umsetzen kann“, so Silvia Lobert.

Wer will sich aktiv einbringen?

Doch nicht nur Ideen sind gefragt. „Wir wollen auch diejenigen finden, die aktiv mitmachen und künftig konkrete Angebote machen wollen“, sagt Lobert.

Simulationswoche zeigt, was möglich ist

Was alles möglich ist, wird während einer Simulationswoche von Montag, 27. April, bis Freitag, 1. Mai, im Gasthof Wilhalm gezeigt. An den verschiedenen Tagen sind unter anderem Konzerte, Theater, ein Kneipenquiz, eine Lesung, ein Vortrag und vieles mehr denkbar. „Die Harsewinkeler können in dieser Woche live erleben, was ein Dritter Ort ist. Wir stellen uns viele kleine und auch größere Angebote vor“, erklärt die Bürgermeisterin.

Hintergrund

Zur Erinnerung: Die Stadt als Eigentümerin des Gasthofs Wilhalm erhält aktuell vom NRW-Kulturministerium eine Förderung, um ein neues Nutzungskonzept für den Dritten Ort Gasthaus Wilhalm zu entwickeln. Einer von 17 Standorten in NRW ist der leerstehende Gasthof, der von einer Jury ausgewählt wurde. Bis Ende August muss das Konzept vorliegen, über das dann erneut die Juroren entscheiden werden. Dann geht es um eine zweite Förderphase, bei der die Umsetzung des Konzepts im Mittelpunkt steht.

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