Gasthof Wilhalm soll in die Denkmalliste
Foto: Aundrup
Das Gasthofgebäude inklusive Küchenanbau, die Scheune und das Kegelbahngebäude sollen als Baudenkmäler in die Denkmalliste der Stadt eingetragen werden. Darüber entscheidet der Bauausschuss am Donnerstag, 18. Juni.
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So steht es in der gutachterlichen Stellungnahme zur Denkmaleigenschaft, mit der sich der Planungs- und Bauausschuss am Donnerstag, 18. Juni, ab 17 Uhr in der Mehrzweckhalle beschäftigt.  Die UWG hatte bereits 2019 beantragt, den Bebauungsplan zu ändern, um die Denkmalwürdigkeit des Gasthofs und der Scheune festschreiben zu können.

Thema am Donnerstag im Ausschuss

Jetzt kommt das Thema erneut auf die Tagesordnung. Der Denkmalexperte aus dem Harsewinkeler Rathaus, Andreas Harneke, empfiehlt dem Planungs- und Bauausschuss, entsprechend dem Gutachten des LWL Münster das Gasthofgebäude inklusive Küchenanbau, die Scheune sowie das Kegelbahngebäude als Baudenkmäler in die Denkmalliste der Stadt einzutragen.

Bedeutend für die Stadt- und Siedlungsgeschichte Harsewinkels

Denn: Laut gutachterlicher Stellungnahme seien eben diese Gebäude bedeutend für die Stadt- und Siedlungsgeschichte Harsewinkels. Zum einen sei der Erhalt unter anderem aus wissenschaftlicher und hauskundlicher Sicht wichtig, „da die Gebäude des 19. und frühen 20. Jahrhunderts aufgrund ihres guten Überlieferungszustands eine wichtige Quelle für den Hausbau dieser Zeit darstellen“, heißt es in der Ausschussvorlage. Außerdem vermittelten die verschiedenen Trakte Einblicke in das frühere öffentliche Leben einer westfälischen Kleinstadt.

Insgesamt neun Bauteile

Das Ensemble auf dem Areal des Gasthofs an der Dr.-Pieke-Straße 2 setzt sich aus insgesamt neun Bauteilen zusammen – davon werden drei als Denkmalwert eingestuft. Allerdings werden alle Komplexe bei künftigen Entscheidungen als Sachgesamtheit gewertet. Das machte Andreas Harneke deutlich.

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