Gelungene Premiere der Tanzshow
„Vorsicht, der Schein trügt“: So war der Schautanz der älteren Aktiven betitelt. Dabei machten sie deutlich, wie schnell schöne Blumen zu fleischfressenden Pflanzen mutieren können.

Nimmt man diese erste Veranstaltung zum Maßstab, darf die Neuausrichtung der Tanzgarde als gelungen gelten. Statt sich über die Bewertungen von Preisrichtern zu ärgern, wollen die Roten Funken unterhaltsame Tanzshows zeigen. In drei Altersgruppen standen die Tänzer auf der Bühne.

Auch wenn die Garde zuvor monatelang von der Bildfläche verschwunden war, hat sie an Attraktivität und Leistungsvermögen nichts eingebüßt. Das honorierten die rund 500 Zuschauer, die das Tanzspektakel in der Dreifachturnhalle verfolgten. Drei Stunden präsentierten die Roten Funken, dass sie nach wie vor die Alten sind. Dafür tun sie einiges. Der Probeneifer ist ungebrochen.

Herrlich anzusehen war etwa das Tanzpaar Raquel Escoz (18 Jahre) und Robin Bottler (19), die zur Eröffnung des Tanznachmittags auftraten. Auch die nachfolgenden Marsch- und Showtänzer der unterschiedlichen Altersklassen bewiesen, wie breit das Repertoire ist, aus dem die Garde schöpfen kann. Tolle Kostüme und passende Musik rundeten den prächtigen Gesamteindruck ab.

Die Junioren präsentierten ihre Tanzerzählung „Abgedroschen und was nun?“. Es gab die getanzte Märchenerzählung „Spieglein, Spieglein“ der Jugendtänzer sowie die Stücke „Motor des Lebens“ und „Vorsicht, der Schein trügt“, bei dem die älteren Tänzer zeigten, wie gefährlich augenscheinlich schöne Blumen sein können. Jeder Sprung, jeder Spagat und jede schwindelerregende Tanzchoreographie wurde mit anerkennendem Raunen begleitet.

Viel Applaus ernteten auch die stilvollen Marschtänzerinnen und Tanzmariechen, die in der „Show der Jugend“ die Herzen der Besucher eroberten. Jubelnder Zwischen- und ein frenetischer Schlussbeifall machten deutlich, wie gut diese Show ankam.

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