Gelungener Auftakt mit Salonmusik
Bild: Darhoven
Das "Boheme-Orchester" spielte für 110 Gäste beim Jazzbandball im Waldschlösschen.
Bild: Darhoven

 Mit viel Beifall und Lob bedacht wurde aber nicht nur das Küchenteam von Wirt Clemens Wittkamp, sondern auch die zwölf Musiker des 1997 gegründeten „Boheme-Orchester“ aus Schwerte. Die Band war zuletzt 2006 beim Jazzbandball dabei. Nun gaben sich Kontrabassist und Orchester-Leiter Friedrich Kuhlmann, Waldemar Kowalski am Saxophon, Holger Oppenhoff (Altsaxophon und Klarinette), Norbert Dermin (Klarinette, Tenorsaxophon und Querflöte), Theo Pache und Josef Svoboda an den Trompeten, Andreas Wagener an der Posaune, Thorsten Schäffer am Klavier, Frank Kedzierski an der Gitarre, Rudi Lips (Schlagzeug), Heike Haushalter an der Violine und Operettentenor und Conferencier Gunther Gerke erneut die Ehre.

Dass die Jazzbandball-Organisatoren mit der Verpflichtung des „Boheme-Orchester“ einen überaus perfekten Griff getan hat, zeigte sich an der Begeisterung der Gäste. Jeder einzelne Musiker der Band sowie Tenor und Conférencier Gunter Gerke bestachen durch Charme und musikalische Klasse.

Filmschlager, Salonmusik und deutscher Swing in fast authentischen Originalarrangements waren während des fast vierstündigen Auftritts zu hören, aber auch bekannte Foxtrott-, Walzer- und Tango-Rhythmen gehörten zu der nostalgische Reise durch vergangene Jahrzehnte. Ob „Du und ich im Mondenschein“, „Tipi-Tipi-Tipso“ oder Bully Buhlans „Ham’se mal ’ne Braut für mich“ – das Publikum machte begeistert mit. Über die Mischung gefreut haben sich auch zwei Tanzpaare aus Bielefeld, die mit Leidenschaft dem fröhlichen Lindy-Hop-Tanz frönten. Mit viel Beifall bedacht auch zudem die Alphorn-Darbietung von Andreas Wagner.

Überaus zufrieden zeigte sich der Präsident des Farmhouse Jazzclubs, Jochen Belz. „Die Veranstaltung ist seit Dezember ausverkauft. Dabei habe ich für den Jazzbandball nicht einmal Reklame gemacht.“ Die Entscheidung, bei 110 verkauften Tickets Schluss zu machen, damit ausreichend Tanzfläche bleibt, erwies sich als goldrichtig, denn die wurde ausgiebig genutzt.

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