Gewalt erreicht auch die Grundschulen
Bild: Frerick
Martin Liebschwager (rechts) stellt im Fachausschuss sein Konzept zur Schulsozialarbeit in Grundschulen vor.
Bild: Frerick

 Er stellte am Montag im Schulausschuss ein Konzept zur Schulsozialarbeit an Grundschulen vor. Ein weiteres legte Carmen Francis von der Arbeiterwohlfahrt (Awo) vor. Und damit setzte sie sich auch durch. Die Awo übernimmt nach einem eindeutigen Votum der Politiker die Trägerschaft. CDU und FDP enthielten sich ihrer Stimme. Sie halten das angedachte Modell – ein Schulsozialarbeiter für fünf Grundschulen – für nicht sinnvoll.

Langjährige Erfahrung

 Ausschlaggebend für das Votum war die große Erfahrung der Awo im Bereich der Schulsozialarbeit. Sie ist bereits in acht Einrichtungen in der Region aktiv – unter anderem in Steinhagen, Brockhagen und Amshausen. Und auch die Stellungnahme der Grundschulleiter, die sich mit vier zu eins Stimmen für das Awo-Konzept aussprachen, spielte bei der Entscheidung eine große Rolle. Carmen Francis erzählte für die Awo von ihrem Berufsalltag als Schulsozialarbeiterin an den Grundschulen im Nordkreis: „Wir sind dafür da, die Schuleingangsphase gemeinsam mit den Lehrern zu gestalten. Kinder, deren Hintergrund schwierig ist, werden in die Klassengemeinschaft integriert. Dabei gibt es feste Regeln. Einmal pro Woche gibt es eine Kindersprechstunde. Streitschlichtung gehört ebenfalls zum Aufgabenspektrum“, berichtete Carmen Francis.

 Näheres zu den beiden Konzepten lesen Sie in der Mittwochsausgabe.

SOCIAL BOOKMARKS