Glückliche Gesichter beim Bauernmarkt
Bild: Darhoven
Kuscheleinheit auf der Pferdewiese: Maya (links) und Luise haben das Pferd William in ihre Mitte genommen.
Bild: Darhoven

Um ihn herum wuselten nicht nur die Greffener Spielmannszugmusiker, die den Bauernmarkt zum sechsten Mal auf die Beine stellten, sondern auch zahlreiche Besucher, die sich an den vielen Angeboten auf dem Gelände des Hofs Hemkemeyer an der Beelener Straße erfreuten. Auch wenn die Vorbereitung und die Arbeit am Veranstaltungstag selbst schon etwas routinierter von der Hand gehen, so braucht es dennoch eine Menge freiwilliger Helfer und Unterstützer, die vor und hinter den Kulissen aktiv sind. Einen großen Dank richtete Mario Fritsche deshalb nicht nur an alle Mitglieder des Spielmannszugs und deren Partner, sondern auch an Elke und Heiner Hemkemeyer, die erneut ihren idyllischen Hof mit dem alten Eichenbestand zur Verfügung gestellt hatten. Mit einem kurzen Konzert eröffneten die Musiker des Spielmannszugs In Treue fest den musikalischen Reigen, ehe sie wieder in der Cafeteria und hinter die Verkaufsstände verschwanden. Insgesamt 33 Aussteller präsentierten während des Bauernmarkts auf dem Hofgelände und auf der angrenzenden Wiese zahlreiche Waren. Angeboten wurden unter anderem Honig, Schmuck, Gürtel, Socken, Taschen, handgefertigte Dekorationsartikel für Tisch und Wand, Haushaltswaren und jede Menge landwirtschaftliche Erzeugnisse.

Brote gehen weg wie warme Semmeln

Beim Rundgang über den Bauernmarkt entdecken die Gäste unter anderem auch moderne Kochautomaten und Würstchen. Hoch im Kurs der Besucher standen außer den leckeren Torten und dem heißen Kaffee, den die Spielmannszugfrauen in der Hof-Cafeteria verkauften, auch die frischen Dinkel- und Butter-Rosinenbrote aus dem Greffener Backhaus des Bürgervereins, die von Veranstaltungsbeginn an stark nachgefragt waren. Sie gingen weg wie warme Semmeln. Zudem gab es Landnudeln in ganz unterschiedlichen Geschmacksrichtungen – von Zitrone bis Chili war alles dabei –, Gewürze, leckeren Käse und frisches Obst wie Erdbeeren. Eine lange Schlange bildete sich am Stand, an dem es Xomalla-, Llangonissa- und Somalla-Würste angeboten wurden – alles Spezialitäten aus Katalonien. Montse Esquius aus Harsewinkel hatte sich im vorigen Jahr mit dem Verkauf der spanischen Edelsalami selbstständig gemacht. Alle ihre Wurstwaren werden in landwirtschaftlichen Betrieben der katalanischen Region hergestellt, erklärte sie. Sehr gut angenommen wurden von den Kindern das Ponyreiten - die Pferde kamen von Janas und Lenas kleiner Tierfarm - sowie ein Kleintierstreichelgehege des Kaninchenzuchtvereins W 14 Harsewinkel. Und auch die Fahrzeuge der Oldtimerfreunde Greffen, die eine Vielzahl von Treckern auf einer angrenzenden Wiese präsentierten, zogen das Interesse der Gäste auf sich. 

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