Greffen: Kreisel-Ideen an Stadt schicken
Eine nette, nicht ganz ernst gemeinte Idee zur Kreisel-Gestaltung: Passend zum (ausgefallenen) Workshop ist am Samstagmorgen eine Blumen pflückende Frau aus Holz auf dem Greffener Kreisverkehr an der Hauptstraße aufgestellt worden.

 „Ein Konzeptionsworkshop ist erfahrungsgemäß mit weniger als 20 Leuten unter dem Gesichtspunkt, dass etwas zum Thema entwickelt werden soll, nicht sinnvoll durchzuführen“, heißt es in dem Schreiben der Bürgermeisterin an den Vorsitzenden der Greffener CDU, Patrick Recker. Weiter schreibt sie: „In einem solchen Workshop werden Inhalte in kleinen Arbeitsgruppen ausgearbeitet, um anschließend im Plenum die einzelnen Ideen zu bewerten, zu verdichten und zur Erarbeitung konkreter Arbeitsschritte an die Gruppen zurückzugeben. Bei einer Zahl von insgesamt acht Teilnehmern werden die Gruppen zu klein. Und die Meinungsvielfalt wäre nicht hinreichend gewährleistet.“ Im Vorfeld sei in den Pressemitteilungen immer auf die Wichtigkeit einer vorherigen Anmeldung hingewiesen worden, so Sabine Amsbeck-Dopheide. Dabei bezog sie sich auf den Kritikpunkt der CDU, dass zwei Bürger am Samstag vor verschlossenen Türen gestanden hätten. „Wir haben alle angemeldeten Personen über die Absage des Workshops informiert“, so Reinhard Pawel.

Falscher Termin am Samstagmorgen?

 „Angesichts der regen Diskussion über die Kreiselgestaltung im vergangenen Herbst haben wir mit einer größeren Resonanz gerechnet. Möglicherweise war es der falsche Termin an einem Samstagmorgen zur besten Gartenarbeitszeit?“, schrieb die Bürgermeisterin. „Wir hatten den Workshop als gute Möglichkeit gesehen, eine Plattform zur Gestaltung des Greffener Kreisels zu schaffen. Schade, dass die Resonanz so gering war“, betonte Reinhard Pawel. Und weiter: „Wir wollen nicht, dass jetzt der Eindruck entsteht, dass wir als Stadtverwaltung die Meinung der Bürger nicht hören wollen. Das Gegenteil ist der Fall.“

Guido Linnemann ist Ansprechpartner

Deshalb soll jetzt allen Greffenern nach der Absage des Workshops die Möglichkeit gegeben werden, ihre Meinungen und Anregungen an Guido Linnemann von der Stadtverwaltung zu schicken. Er ist per E-Mail an guido.linnemann@gt-net.de oder unter  Telefon  05247/935197 zu erreichen. Die Politiker sollen diese Ideen dann in einer der nächsten Sitzungen des Bauausschusses als Entscheidungshilfe nutzen können – so der Vorschlag der Bürgermeisterin. „Bisher liegen uns zwei Rückmeldungen mit Ideen vor. Wir würden uns freuen, wenn sich noch mehr Bürger bei uns melden, wie der Kreisel in Greffen umgestaltet werden soll“, sagte die Bürgermeisterin.

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