Greffener Frischmarkt wird erweitert
Bild: Poetter
Mit mehr als 100 Besuchern ist das Greffener Bürgerhaus am Sonntag beim traditionellen Neujahrsempfang des Ortsteils an seine räumlichen Grenzen gestoßen.  Greffens Ortsvorsteherin Annette Niemeyer blickte zurück und nach vorn.
Bild: Poetter

Gleich zu Beginn ihrer Ausführungen bedankte sie sich  für ein vorbildliches ehrenamtliches Engagement ihrer Mitbürger. Begrüßen konnte Niemeyer nicht nur Harsewinkels Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dopheide und Kämmerer Heinz Niebur, auch zahlreiche Vereinsvertreter, darunter der Schützenpräsident und der amtierende Schützenkönig, waren der Einladung ins Bürgerhaus gefolgt – um zum Auftakt des neuen Jahres die Gläser klingen zu lassen.

Genügend Platz für alle Schulanfänger

 Eine der wichtigsten Nachrichten: Der Greffener Frischmarkt soll auf das Doppelte vergrößert werden. Als Elli-Markt mit Vollsortiment und Café werde der Supermarkt dazu beitragen, die Lebensqualität im Ort zu steigern. Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dopheide informierte über diverse infrastrukturelle Maßnahmen in Greffen. Dazu gehören Umbau und Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses, die fast beendet sind, Brandschutzmaßnahmen an der St.-Johannes-Schule und die Ausstattung des Sportplatzes an der Herbergerstraße mit einem Kunstrasen sowie Straßenbaumaßnahmen und -sanierungen. Die Sanierung des Dachs der Grundschule werde auf 2020 verschoben. Die Bürgermeisterin merkte an, dass alle Schulanfänger einen Platz in Greffen bekämen – eine für Eltern besonders wichtige Botschaft. Im Jahresrückblick ließ Annette Niemeyer die Höhepunkte im Vereinsleben und das sonstige breitgefächerte Veranstaltungsprogramm Revue passieren.

„Sie tragen dazu bei, Greffen lebens- und liebenswert zu machen“

„Sie tragen dazu bei, Greffen lebens- und liebenswert zu machen“, so die Ortsvorsteherin. Dass in jedem Monat etwas Besonderes los sei, sei nicht selbstverständlich. Niemeyer sprach in ihrem Rückblick aber auch die ungewöhnlichen Wetterverhältnisse an – mit viel Regen im April und einer extremen Hitze während des Sommers. „Das hat Trockenheit und Dürre gebracht“, skizzierte die Ortsvorsteherin die Folgen dieser Extreme.

„In einem anderen Leben werde ich Greffener Fahne“

Um eine beeindruckende Kilometerzahl ging es in dem Bericht von Mario Fritsche über die Greffener Fahne und ihre weltweiten Stationen. Auch 2018 hätten viele Greffener die Ortsfahne mit in den Urlaub genommen. „Wir haben nicht nur Fotos aus Koblenz gepostet bekommen, sondern auch Bilder aus Südamerika, Las Vegas, Kirgisien und Tokio.“ Fritsche verwies auf eine Strecke von 8800 Kilometern. „In der Aktion sind wir jetzt mit rund 43 200 Kilometern einmal um den Äquator gereist“, erklärte er und fügte launig hinzu: „In einem anderen Leben werde ich Greffener Fahne.“

SOCIAL BOOKMARKS