Halle nach Brand nicht einsturzgefährdet
Bild: Darhoven
Am Montagmittag ist eine offene Halle auf dem Grumbach-Gelände in Brand geraten.
Bild: Darhoven

„Ich gehe davon aus, dass wir heute oder spätestens am Mittwoch den Betrieb in dieser Halle wieder aufnehmen können“, sagt der Geschäftsführer am Dienstag auf Nachfrage der „Glocke“. Der Betrieb insgesamt gehe uneingeschränkt weiter. In der rund 500 Quadratmeter großen, offenen Halle werden Gewerbeabfälle gelagert. „Solange wir die Halle nicht nutzen können, fahren wir diese Abfälle direkt zur Müllverbrennungsanlage“, so Grumbach. Am Dienstagvormittag pumpten Mitarbeiter der Gütersloher Sonderabfall-Entsorgungsfirma Zimmermann das Löschwasser, das in einem speziellen Rückhaltebecken aufgefangen wurde, ab.

Abgebrannter Müll wird auf dem Hof gelagert

 Der abgebrannte Müll muss so lange auf dem Hof in Containern gelagert werden, bis klar ist, dass es keine Glutnester mehr gibt. „Erst dann kann er zur Verbrennungsanlage transportiert werden“, sagt der Geschäftsführer. Bei dem Gewerbemüll handelt es sich laut Andreas Grumbach vornehmlich um Kunststoffe. Vor gut einem Monat hatte es bei einer Recyclingfirma in Bönen (Kreis Unna) gebrannt. „Ein ähnlicher Fall wie bei uns. Das geht ganz schnell, etwa durch eine Selbstentzündung“, so Grumbach. Und er nennt ein Beispiel: etwa wenn die Sonne auf Glasscherben scheint. Bislang ist das Greffener Unternehmen aber von größeren Bränden verschont geblieben. „Wir hatten hier einmal eine Rauchentwicklung. Meistens ist die Feuerwehr nur zu Übungszwecken bei uns“, macht der Geschäftsführer deutlich.

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