Harsewinkel intenational kommt gut an
Bild: Darhoven
Monika Edler-Rustige (links) präsentierte sich auf der Bühne mit den Kindern und Elternbegleiterinnen des Rucksackprojekts.
Bild: Darhoven

Geboten wurde eine Menge: Unter dem Motto „Das Fest für eine gemeinsame Zukunft – Begegnen, Kennenlernen und Feiern“ bestach eine Vielzahl schöner Attraktionen. Veranstalter waren Stadt und Integrationsrat. Orhan Gül begrüßte die Besucher als Vorsitzender des Integrationsrats.

Gut angenommen wurde dabei der neue Standort, die Wiese hinter der Mehrzweckhalle. Zahlreiche Gruppen unterschiedlicher Nationen bereicherten das Fest durch ihre Beiträge. So war auf der Bühne nicht nur Petrus Bulut mit mehrsprachigen Liedern zu hören, auch ein Zumba-Workshop mit Jana Kemper von der Tanzsportgarde „Roten Funken“ sorgte für rege Beteiligung. Ebenfalls mit viel Beifall belohnt wurde Seda Yilmaz, die Eigenkompositionen auf ihrer elektrischen Orgel spielte.

Hörenswert auch die Beatboxer Suren Saakian (19) und Baris Chalil Oglou (18), die mit ihrer Stimme Musikbässe und Takte imitierten. Sechs Jungen von der Gemeinwesenarbeit Dammanns Hof begeisterten als „Impossible Faces“ mit Breakdance. Seda und Sena Yilmaz spielten Lieder aus der Türkei. Marina Doroschenko beteiligte sich mit russischen Liedern und Balalaika-Melodien. Mit viel Beifall bedacht wurde nicht nur die orientalische Kinder- und Erwachsenenbauchtanzgruppe des FC Greffen unter der Leitung von Brigitte Schröder, sondern auch die Tanzgruppe Life-Line-Girls, die Mädchentanzgruppe des aramäischen Volksvereins.

Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Harsewinkel, Monika Edler-Rustige, stellte gemeinsam mit Elternbegleiterinnen und Schülern der Astrid-Lindgren-Schule das Rucksack-Sprachprojekt vor. Bei so viel Aktion durfte natürlich auch das Essen nicht fehlen. Ob Fleischspieße, Salate, Waffeln, Cidre oder Bratwurst: So unterschiedlich wie die kulinarischen Genüsse waren auch die präsentierten Traditionen der zahlreichen Menschen, die sich an dem Kulturfest beteiligten. Durch Folklore, Tanz, Musik, Information und leckerem Essen verbanden sich Mitglieder der einzelnen Gruppen und Vereine mit den Besuchern zu einer großen internationalen Gemeinschaft.

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