Hunderte Besucher beim Martinssonntag
Bild: Aundrup
Stöbern und schmökern: Hunderte Besucher kamen zum Martinssonntag.
Bild: Aundrup

 Am Ende des Tages haben die meisten der Holzkobolde den Besitzer gewechselt. Und auch die anderen Stände auf der Postwiese und in den Straßen sind zum Abend hin fast leergeräumt. Schon lange bevor der Martinssonntag gegen 11 Uhr offiziell von Axel Streng von der Marienfelder Werbegemeinschaft und Moderator Norbert Uphus eröffnet wird, strömen die Menschen ins Klosterdorf. Die Parkplätze weit und breit sind gut gefüllt. Im Dorf ist kaum ein Durchkommen. Viele Besucher aus Marienfeld, Harsewinkel, Greffen und den umliegenden Städten und Gemeinden nutzen den sonnigen Herbsttag für den Besuch der Traditionsveranstaltung. Klaus Kuhlmann aus Clarholz kommt mit seiner kleinen Tochter Emma auf dem Rad extra aus Clarholz angefahren, um über den Kinderflohmarkt zu schlendern, Karussell zu fahren, zu staunen und zu stöbern – wie viele andere auch. Norbert Uphus und die Verantwortlichen der Werbegemeinschaft freuen sich: „Die Straßen sind prall gefüllt und man kommt kaum noch durch.“

Pfannkuchen fliegen durch die Luft

 Das ist auch im Sinn der Handwerker auf der Postwiese. Der Verkauf bei Renate Gerbaulet, die mit ihren kreativen Artikeln in den Farben Weiß, Grau, Schlamm, Grün, Rot und Eisblau stilvoll auf die Weihnachtszeit einstimmt, läuft bestens. Auch Doris Köbke kann trotz der milden Temperaturen ihre frechen Pudelmützen und selbst gestrickten Socken gut an den Mann und die Frau bringen. Lange Schlangen vor dem Pfannkuchen-Stand der Klasse 9 c der Realschule. Der Klassenpflegschaftsvorsitzende Rupert Rhein lässt die Eierkuchen mit den Schülern durch die Luft fliegen. Die Besucher staunen und genießen. Den Erlös will die Klasse einem sozialen Projekt spenden. Nebenan bei den Gymnasiasten gibt es auch etwas zum Schlickern: leckere Plätzchen. Und mit Einbruch der Dunkelheit findet St. Martin hoch zu Ross den Weg ins Klosterdorf (Bericht folgt).

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