Hundewiese: Vierter Antrag ist in Arbeit
Bild: Aundrup
Halten weiterhin an einer Hundewiese fest: (v. l.) Jamie, Bianca Hemmingway, Dalmatiner Molly, Margret Kaldeweide, Liana, Silvia Wiedrich, Silvia Grachtrup mit Hund Harry, Michael Hemmingway und Aaliyah.
Bild: Aundrup

 Trotzdem geht es für die Gemeinschaft auch nach drei gescheiterten Anträgen weiter um die Wurst. „Wir bleiben am Ball“, kündigte Hemmingway an, der auf die Unterstützung von Margret Kaldeweide (UWG) und Gunhild Hinney (SPD) bauen kann. „Wir werden in Kürze einen Antrag auf die Errichtung einer Hundewiese stellen. Wir wollen die Stadt in die Pflicht nehmen“, machte Margret Kaldeweide deutlich. Die UWG-Politikerin fordert eine öffentliche Hundewiese – so wie es auch öffentliche Bolzplätze und Skaterbahnen gibt. Die Hundefreunde sollen Patenschaften für Pflege und Reinigung des Areals übernehmen. „Mein Kind muss doch auch nicht im Verein sein, um auf dem Bolzplatz zu spielen. Hundehalter sollten auch nicht genötigt werden, einem Verein beizutreten, um ihren Vierbeiner artgerecht zu halten“, sagte Bianca Hemmingway. Ihr Mann ergänzte: „Wenn wir einen Verein gründen würden, dann dürften auch nur Vereinsmitglieder ihre Hunde auf der Hundewiese laufen lassen. Der Platz sollte aber öffentlich sein.“

Mehr über den Frust der Hundefreunde, dass ihre 850 gesammelten Unterschriften keinerlei Wirkung gezeigt haben, lesen Sie in der Donnerstagsausgabe.

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