Hundewiese deutlich kleiner als geplant
Mischling Lucky ist fast jeden Tag auf der Hundewiese im Moddenbachtal zu finden. Demnächst darf er auf einer noch größeren Auslauffläche toben. Bilder: Aundrup

Jetzt soll die Auslauffläche vergrößert werden. Und das stimmt nicht nur Mischling Lucky glücklich. Stadtplaner Reinhard Pawel (Bild) sagt im Gespräch mit der „Glocke“: „Es ist geplant, dass wir die Hundewiese noch in den Sommerferien vergrößern.“ In der nächsten Woche hat Pawel einen Termin vor Ort mit dem Zaun-Lieferanten. „Dann werden wir alles Weitere besprechen und die Vergrößerung kurzfristig umsetzen“, kündigt der Chefplaner aus dem Rathaus an. Er macht deutlich, dass die Auslauffläche bis zur Skaterbahn ausgeweitet werden soll. Reinhard Pawel geht auch darauf ein, warum die Hundewiese deutlich kleiner geworden ist, als von der Politik gefordert: „Die Bauhof-Mitarbeiter hatten die Befürchtung, dass sich die Skater und die Hunde auf so engem Raum nicht vertragen, deshalb haben sie einen Freiraum dazwischen gelassen. Das war ehrenwert, schließlich wollen wir dort mögliche Konfliktfälle vermeiden.“ Der Stadtplaner ließ sich aber von den Hundefreunden Harsewinkel, die die Auslauffläche hartnäckig gefordert hatten („Die Glocke“ berichtete), eines Besseren belehren. „Ich vertraue den Hundehaltern, dass das Miteinander mit den Skatern klappen wird“, so Pawel, der davon ausgeht, dass die Hundehalter durch die Erweiterung der Fläche zufriedengestellt werden.

„Wir haben uns verschaukelt gefühlt“

Entstehen durch die nachträgliche Vergrößerung der Fläche höhere Kosten als von der Politik abgesegnet? Zur Erinnerung: 8000 Euro stehen im städtischen Haushalt – für die Einzäunung einer 1200 Quadratmeter großen Fläche. Dazu Reinhard Pawel: „Nein, Mehrkosten entstehen nicht. Wir nutzen natürlich auch die vorhandenen Zaunelemente. Und weil der bisherige Bereich kleiner ausgefallen ist als ursprünglich geplant, bleiben wir im Kostenrahmen.“ Der Stadtplaner betont auch, dass bislang keine Beschwerden über die Hundewiese beim städtischen Fachbereich Ordnung eingegangen seien. „Alle sind zufrieden“, sagt Pawel. Die Tatsache, dass die Auslauffläche deutlich kleiner ist als beschlossen, führt bei manchem Hundehalter zu Unmut. „Wir haben uns verschaukelt gefühlt“, sagt Hundehalterin Silvia Grachtrup. Grundsätzlich sei sie aber zufrieden, „dass wir überhaupt eine Wiese bekommen haben.“ Glücklich ist die Harsewinkelerin über die zeitnahe Vergrößerung des Bereichs. Stadträtin Gunhild Hinney (SPD), die sich stark in die Planungen zur Erweiterung eingebracht hat, sagt: „Generell bin ich froh, dass die Wiese jetzt aufgrund der guten Annahme vergrößert wird. Jetzt wollen wir mal schauen, ob es auf Dauer ausreichend ist. Viele Bürger bestätigen, dass die Wiese überhaupt nicht auffällt.“

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