Jecken feiern friedlich und unfallfrei

 „Es hat alles zur vollsten Zufriedenheit funktioniert“, resümierte Everding, der für nächstes Jahr prompt einen längeren Zug ankündigte. Wegen der kalten Witterung hätten diesmal einige nicht mitgemacht, die aber 2013 wieder mitmarschieren wollten, so der Organisations-Chef.

Am Sonntag hatten 48 Einheiten für beste Stimmung gesorgt. Die Menschen am Straßenrand schunkelten und sangen gern mit – vor allem während der zweiten Runde, nachdem es zu graupeln aufgehört hatte und die Sonne vorgekommen war. Zu der gelungenen Veranstaltung gehörte auch, dass alles unfallfrei und ohne besondere Vorkommnisse über die Bühne ging. „Alles friedlich – ein paar wenige Rangeleien wurden im Keim erstickt“, sagte Klaus Stephan von der Harsewinkeler Polizei der „Glocke“.

20000 Lollies fliegen

 Unter Berücksichtigung der Wetterkapriolen zeigte sich Reinhold Everding mit den mehr als 15 000 Besuchern, die den Umzug sehen wollten, zufrieden, auch wenn es im Jahr zuvor 25 000 Jecken gewesen waren. Auf ihre Kosten kamen die Zuschauer allemal. Allein 20 000 Lollies flogen in die Menge. „Rote-Funken-Präsident Stefan Meyer-Wilmes und ich haben für etwa 600 Euro Süßigkeiten geworfen“, schätzte Everding. Im Gegensatz zum Vorjahr gefiel ihm die Auflösung des bunten Linwurms am Kreisel Poppenborg diesmal gut. Die Wagen fuhren links und rechts Richtung Brockhagen beziehungsweise Versmold raus, und die Fußgruppen sowie Kapellen strömten Richtung Innenstadt.

Das i-Tüpfelchen setzten einmal mehr die „Landeier“ auf einem vollen Alten Markt. Die auch überregional bekannte Stimmungsband riss die Narren mit – stimmlich wie motorisch.

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