Jugendliche gehen die Wände hoch
Bild: Darhoven
Immer an der Wand lang: Marc gehört zu den erfahrenen Parkour-Läufern.
Bild: Darhoven

Die Jugendlichen nehmen ganz locker scheinbar unüberwindbare Hindernisse und Hürden. Trainiert werden sie von Christoph Boll – bisher in der alten Turnhalle des Gymnasiums, die vor wenigen Tagen abgerissen wurde. Ab sofort treffen sich die Hindernisläufer jeden Dienstag von 20.30 bis 22 Uhr und jeden Sonntag von 15.30 bis 18.30 Uhr in der Sporthalle der Astrid-Lindgren-Schule. Dazu sind interessierte Mädchen und Jungen ab elf Jahren eingeladen. Wer schon immer einmal Wände hochlaufen, über hohe Mauern und Abgründe springen, Flipflops und Saltos machen, akrobatische Drehungen vollführen oder Hindernisse überspringen wollte, der ist in dieser Sportgruppe gut aufgehoben. Parkour verbindet Bewegungskunst mit Technik. Dabei geht es um möglichst elegante, effiziente und geschmeidige Bewegungsabläufe.

Hohes Maß an Köperbeherrschung

Um diese Art der Fortbewegung zu beherrschen, verlangt es ein hohes Maß an Körperbeherrschung, Selbsteinschätzung, Disziplin, Konzentration und geistige Stärke, weiß Christoph Boll. Es gehe darum, seinen Körper zu trainieren und zu fordern, aber auch darum, das Verletzungsrisiko zu minimieren. Deshalb ist auch das Aufwärmprogramm mit Liegestützen, Kniebeugen und Laufen für die Parkour-Sportler (Traceure) wichtig. 2012 wurde die Parkour-Gruppe der Villa gegründet. Villa-Leiterin Janine Girard betont, dass sich die Jugendlichen richtig auspowern können. Gleichzeitig erfahren sie Grenzen der eigenen körperlichen Fähigkeiten, die sie durch kontinuierliches Training immer weiter ausbauen können. Ein großes Lob zollte sie Trainer Christoph Boll, der die Schüler mit seinem großen Fachwissen unterrichtet. 

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