Jugendrotkreuz wird wiederbelebt
Reanimation des Jugendrotkreuzes: Dieses Ziel haben sich Marcel Wolff (links) und Niklas Rokahr gesteckt. Schon am heutigen Freitag beginnen die Treffen.

Das wollen die beiden DRK-Mitglieder Niklas Rokahr und Marcel Wolff nun ändern. Die beiden wollen aufzeigen, dass Jugendrotkreuz weit mehr ist als das Üben von Erster Hilfe.

Es geht vielmehr um Gesundheit, Umwelt, Frieden und die Unterstützung der Harsewinkeler. Zudem liegt Niklas Rokahr, der derzeit eine Ausbildung zum Erzieher macht, gelebte Inklusion am Herzen. Nach seinen Angaben sind bereits zwei Kinder mit Behinderungen in der Jugendgruppe angemeldet worden.

Faktisch gibt es den 1955 in Harsewinkel gegründeten JRK-Ortsverein noch. Doch seit zwei Jahren ist nicht zum ersten Mal „irgendwie die Luft raus“, sagt Niklas Rokahr. Zusammen mit Marcel Wolff möchte er das JRK zu neuer Blüte führen. Dazu haben sich die beiden Ehrenamtlichen eine Menge Gedanken gemacht, was Kinder und Jugendliche begeistern könnte.

Die Treffen im zweiwöchigen Rhythmus beginnen am Freitag (26. September) um 16 Uhr im DRK-Heim. Denkbare Programmpunkte sind zum Beispiel die Besichtigung eines Rettungshubschraubers, der Besuch bei einer Rettungshundestaffel oder bei der Feuerwehr sowie gemeinsame Film- oder Kochabende. Auch soziales Engagement wie die Unterstützung der Caritas oder der Gütersloher Tafel, die Arbeit in Wohnheimen von behinderten Menschen sowie Spendensammlungen und Hausaufgabenhilfe finden sich auf dem Ideenzettel der beiden DRK-Mitglieder.

Ihnen ist es eine Herzensangelegenheit, möglichst viele junge Menschen für das Jugendrotkreuz zu begeistern. Zu den Aufgaben zählt auch der Schulsanitätsdienst, der vom Jugendrotkreuz in Harsewinkel betreut wird.

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