Kämmerer ist „verhalten optimistisch“
Bild: Mense
Im Gespräch: Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dopheide und Kämmerer Martin Kleinheinrich.
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Der Finanzexperte im Rathaus war einer von acht Interviewpartnern beim Neujahrsempfang der Stadt am Sonntagnachmittag in der Aula des Gymnasiums. Mehr als 200 Gäste waren gekommen, um sich ein frohes und gesundes neues Jahr zu wünschen und sich in den Interviews der Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dopheide (SPD) und ihres Vertreters Heinz Niebur über aktuelle und kommende Ereignisse in der Mähdrescherstadt zu informieren. Knappe zwei Stunden dauerte das Bühnenprogramm. Den Auftritt der vierköpfigen Band „Unplanbar“ nahmen einige Gäste zum Anlass, die Aula zu verlassen. Eröffnet wurde das Programm von den knapp 20 Sängerinnen des St.-Paulus-Chors unter der Leitung von Winfried Klasmann mit zwei Liedern.

Gemeinsamer Weg ist wichtig

Sabine Amsbeck-Dopheide ließ danach Nikola Weber, die Leiterin des Informationszentrums Europe direct im Kreis Gütersloh, über die Angebote des nun im vierten Jahr aktiven Büros informieren. Eine Europawoche wird 2012 zum dritten Mal im Kreis ausgetragen. Die Teilnehmerzahlen bei den Ferienfreizeiten der St.-Lucia- und St.-Paulus-Gemeinde steigen wieder, berichteten erfreut Leiter Michael Rutte und fünf Teammitglieder. In diesem Jahr wird es nach Bad Wurzach gehen. „Wichtig ist nicht der Ort, sondern, dass man sich gemeinsam auf den Weg macht“, betonte Rutte. „Inklusion fängt im Kopf an“, weiß Gerhard Birth, der seit drei Jahren in Harsewinkel für die „Lebenshilfe“ arbeitet, aus Erfahrung. Seit drei Jahren moderiert er auch den integrativen Karneval und freut sich auf die vierte Auflage in einigen Wochen. Das Angebot für Vereine und Gruppen, eine 90 Quadratmeter große Fläche in den Wohnräumen der „Lebenshilfe“ am Lärchenweg zu nutzen, besteht ab sofort. Auf die Anregung der Bürgermeisterin, dort die Weihnachtsfeier für die Rathausmitarbeiter zu organisieren, antwortete Birth: „Dann mache ich den Weihnachtsmann.“ Die WDR-Serie „Land und lecker“ hat dem Biolandhof Strotdrees im Witten Sand noch einmal einen gehörigen Popularitätsschub gegeben. Steffi und Ludger Strotdrees hatten eigentlich ein Huhn aus ihrem neuen mobilen Stall mitbringen wollen. Die Tiere waren beim Auslauf an Neujahr aber nass geworden.

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