Kaltblüter erleben eine Renaissance
Bild: Mense
Betreiben in Westfalen eine der größten Kaltblutzuchten außerhalb des Sauerlands: Siegfried (links) und Alexander Biegel mit der erfolgreichen Stute Hedda und ihrem Fohlen.
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 „In diesem Jahr haben wir zwei Kaltblutfohlen, im nächsten Jahr erwarten wir drei“, erklärt Siegfried Biegel (51) stolz. Die „liebenswerten Dicken“ laufen bei Biegels, die seit vielen Jahren Planwagenfahrten anbieten, inzwischen den Haflingern den Rang ab. „Kaltblüter sind genauso vielseitig einsetzbar wie Haflinger, alle unsere Dicken sind gefahren und geritten“, betont Alexander Biegel (22). In diesem Jahr ist der Kaltbluthof Biegel wieder mit zwei selbstgezogenen Stuten bei der Handorfer Eliteschau in der letzten Juliwoche am Start. Die Fuchsstute Eva von Erlander-Nelson gewann die Dreijährigen-Klasse bei der Stutenschau in Olfen, die Fuchsstute Haylee von Helmut-Marc siegte in Lage.

Dicke Hengste besondere Attraktion

Die Kaltblüter erleben seit einigen Jahren wieder eine Renaissance. Im Landgestüt zählen die dicken Hengste zu den besonderen Attraktionen. Und auch bei den Freizeitreitern hat sich herumgesprochen, dass die Dicken rittig sind und mit ihrem Gemüt bestens geeignet als Freizeitpartner. Zwei Zahlen: 383 Stuten waren im vergangenen Jahr im westfälischen Zuchtbuch registriert. 113 Fohlen wurden 2011 geboren.

Weitere Informationen zu der Harsewinkeler Zucht lesen Sie in der Mittwochsausgabe.

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