Kardinal-von-Galen-Schule wird saniert
Bild: Christ
Bei der Arbeit in der Kardinal-von-Galen-Grundschule am Pfingstknapp: Die Handwerker Tomasz Dylag (links) und Ludger Tarner arbeiten an der Decke.
Bild: Christ

 Die Handwerksbetriebe sind ausgelastet. Immerhin können die Arbeiten in den Fluren demnächst fertiggestellt werden. Sie stellen allerdings nur eine von insgesamt vier Maßnahmen dar, die Andreas Harneke vom Fachbereich Bauen eigentlich im Mai vergeben wollte: „Das erste Mal seit 24 Jahren können wir die Planungen nicht umsetzen, weil wir keine Rohbauunternehmer gefunden haben. Die Auftragsbücher sind voll.“ Zunächst sollten eigentlich zwei Aufzugtürme an den Gebäudeteilen L und N gemauert werden. Doch daraus wird jetzt erst einmal nichts. Doch wegen der Inklusion und einer barrierefreien Grundschule „werden die zwei Aufzüge dringend gebraucht“, so Harneke.

Schmale Treppe eine unbefriedigende Lösung

Auch die schmale Treppe am Eingang N 21 über den Schulhof ist laut Harneke eine unbefriedigende Lösung. Das Ziel: Rollstuhlfahrer sollen künftig über eine Rampenanlage vom Hof in die Schule fahren können. Gerade werden Flure saniert. Die Trockenbauer Tomasz Dylag und Ludger Tarner kümmern sich um Akustikdecken. Neue LED-Beleuchtung soll zudem die energetische Bilanz optimieren. Denn in Zukunft sollen die Flure in den Unterricht eingebunden werden. Aus brandschutzrechtlichen Gründen dürfen dort aber keine Tische und Stühle stehen. „Dabei sind die Flure doch eigentlich breit genug“, meint Andreas Harneke. Für die Flure werden auch Brandschutztüren benötigt, die die großen Bereiche im Erdgeschoss und im ersten Stock teilen sowie von den Treppenhäusern trennen. Harneke hofft, dass die fünf notwendigen Brandschutztüren in den Herbstferien eingebaut werden können: „Die Flurnutzung liegt der Schulleitung schwer am Herzen. Aber in den Sommerferien bis Ende August werden wir nicht ganz fertig. Der Rest wird aber schulverträglich während der Unterrichtszeit zu Ende gebaut.“

Hoffnung, dass es 2019 zügig weitergeht

Bleibt noch die Aula. Dort müssen die Stützen und Träger aus Stahl brandschutztechnisch gesichert werden. Die alte Holzverkleidung an der Decke ist nicht mehr zulässig. In der Aula befindet sich eine einst provisorisch installierte Rampe für Rollstuhlfahrer aus Metall, die sich schon zu Zeiten der Don-Bosco-Schule bewährt hat und erstmal bestehen bleibt. In den Herbstmonaten startet die nächste bundesweite Ausschreibung. Und Andreas Harneke hofft, dass es dann zügig im Jahr 2019 weitergeht. Idealerweise werde die Gesamtmaßnahme aus Aufzügen, Schulhoframpe, Fluren und der Aula bis zum Ende des Schuljahrs 2019 fertig: „Aber es hapert ja an verschiedenen Baustellen in Harsewinkel.“ Die Kalkulation für die gesamte Baumaßnahme beläuft sich insgesamt auf rund 880 000 Euro.

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