Klang-voll den Frühling gelockt
Bild: Poetter
Vor rund 400 Gästen lockten die Sänger des Männerchors Harsewinkel und der "Eintracht" Greffen sowie die jungen Musiker des gymnasialen Schulorchesters den Frühling nach Harsewinkel.
Bild: Poetter
 Unterstützung erfuhren die Sänger vom Schulorchester des Gymnasiums Harsewinkel. Die inspirierende Leitung aller Akteure hatte Dietmar Gerbaulet.
„Sie haben den Frühling mitgebracht“, freute sich Wilhelm Isenberg über den Besuch der rund 380 Zuhörer. Ein Wort vom Vorsitzenden des deutschen Chorverbands, Henning Scherf, im Hinterkopf – „Singen stärkt das Wohlbefinden“ –, hatte der Chorleiter einen bunten Strauß populärer Musik zusammengestellt: Dazu zählten Evergreens und Schlager ebenso wie volkstümliche Musik. „Für jeden Geschmack ist etwas dabei“, versprach Gerbaulet.
Nach einer fidelen Hommage an den deutschen Wald –„Postillon“ Bernd Theißing begeisterte mit Schäffers „Die Post im Walde“– wurde es musikalisch international. Während der Chor Udo Jürgens-Ohrwürmer wie „Griechischer Wein“ und „Ich war noch niemals in New York“ zum Besten gab (Klavier: Frederic Jennen) und mit „One Way Wind“ seiner Sehnsucht nach Frieden Ausdruck verlieh, präsentierte das Orchester mit dem Marsch „Amerikanische Patrouille“ von Frank W. Meacha und dem Leroy Anderson-Hit „Plink Plank Plunk“ Musik, wie man sie jenseits des großen Teichs besonders liebt.
Lyrisch-melancholisch kamen dagegen die „Doktor Schiwago-Melodie“ und „Sehnsucht“ daher: ein Lied, mit dem sich die unvergessene Alexandra ein Denkmal setzte. Nach dem stimmungsvoll intonierten Slawischen Tanz Nr. 1 von Dvorak ging es in die Pause, in der weitere „Leckerbissen“ in Form von selbst gebackenen Torten auf die Besucher warteten.
Einige Lieder im zweiten Teil des Konzerts galten dem vor kurzem gestorbenen Sänger und Entertainer Peter Alexander. „Die kleine Kneipe“ und die „Elisabeth-Serenade“ wurden zur Hommage an einen viel geliebten Interpreten. Weiter ging es mit spanischen und heißen südameri-kanischen Rhythmen. „Blue Tango“ und die legendären „Spanish Eyes“ gingen ebenso unter die Haut wie das von Chor und Or-chester im Wechsel vorgetragene „Copacabana“ und „Tico–Tico“. Das „Kaffeekonzert“ klang aus mit einem schwungvoll servierten „Eviva–Espana“. Auch dafür gab es viel Beifall.  

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