Klares „Ja“ zum Friedpark in Greffen
Foto: Aundrup
Die bestehenden Gräber sollen in den Friedpark an der Haller Straße integriert werden.
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20 000 Euro sollen bereitgestellt werden – darin enthalten ist unter anderem auch die Pflanzung von drei Bäumen. Die Lokalpolitiker sprachen sich für die Variante eins aus: Um die Bäume wird in einem Radius von vier Metern ein kreisförmiges Beet angelegt, in dem die Urnen künftig beigesetzt werden können.

Kritische Stimmen

Allerdings gibt es auch kritische Stimmen aus der Bevölkerung. So bestehen Bedenken, weil es Greffener gibt, deren Eltern beziehungsweise Großeltern dort ruhen. Für diese Befürchtungen zeigten die Lokalpolitiker und Esther Beckmann-Jahrsen von der Stadtverwaltung Verständnis. Es wurde klargestellt: „Die vorhandenen Gräber sollen integriert werden. Sie werden nicht vom geplanten Weg tangiert. Sollten die Angehörigen aber eine Umbettung wünschen, dann würden wir dem auch zustimmen“, so Esther Beckmann-Jahrsen.

Es bleibt ein andächtiger Ort

Ein wassergebundener Weg ist geplant, damit sich auch Menschen mit Rollator sicher im Friedpark bewegen können. Günter Bruns (CDU) findet es wichtig, dass es ein andächtiger Ort bleibt. Bruns berichtete auch von einem direkten Anlieger, der sich mehr Pflege des Bereichs wünsche. „Die Stadt wird sich mit ihm in Verbindung setzen. Da werden wir eine Lösung finden“, versprach Beckmann-Jahrsen.

„Wir geben einer neuen Bestattungsform Platz“

Ralf Dräger freute sich, „dass wir einer neuen Bestattungsform Platz geben.“ Und Brunhilde Leßner (Grüne) regte noch eine Hecke zur Abgrenzung zum Parkplatz des Supermarkts an.

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