Kleesamenmarkt lockt Besucher an wie eh und je
Klassiker: Beim Kleesamenmarkt durfte der Autoscooter nicht fehlen.

Der Kleesamenmarkt ist für vier Tage lang ein beliebter Treffpunkt für alte und junge Kirmesfans. Das war auch am Wochenende zu beobachten. Sobald sich der Regen verzog, lockte die Sonne die Gäste in die Innenstadt. „Hully-Gully“, Autoscooter, der Musikexpress und zahlreiche Vergnügungsstände boten den Besuchern kurzweilige Unterhaltung. Höhepunkt am Samstagabend war das Höhenfeuerwerk. Spendiert wurde es von den 57 Schaustellern. Hunderte Besucher schauten in den Abendhimmel und ließen sich von der Kulisse aus explodierenden Raketen beeindrucken. Acht Minuten rumste, knallte, pfiff und leuchtete es über der Stadt. Bevor es aber soweit war, hatten Feuerwerker aus Bielefeld auf dem Schulhof der ehemaligen Don-Bosco-Schule unzählige Reihen von Abschussrohren installiert, die später mit Feuerwerkskörpern gefüllt wurden. Nach dieser Arbeit erfolgten die Verdrahtungen der Hauptlunten. Hochwertige Kugel- und Zylinderbomben erzeugten höchste Farbbrillanzen. Während dieser Zeit schwiegen die Musikanlagen der Fahrgeschäfte. Die Beleuchtungen wurde komplett ausgeschaltet. Die Zuschauer bedankten sich für das schöne Feuerwerk mit anerkennendem Beifall. Auf der Kirmes gab es außer zahlreiche Fahrgeschäfte auch wieder eine umfangreiche Auswahl unterschiedlicher Spezialitäten. Marktmeister Thomas Wittenbrink zeigte sich zufrieden mit der Kombination aus Unterhaltung, Action, Vergnügen, Einkaufserlebnis und kulinarischen Genüssen. Die Kinder vergnügten sich auf den Karussellen, beim Pfeile und Dosen werfen, und beim Faden ziehen. Aus den Fahrgeschäften erklang flotte Musik, Familien drehten vergnügliche Runden. Vor allem vom erstmalig in Harsewinkel präsentierten „Hully Gully“ auf dem Rathausplatz erklang fröhliches Gejohle und Gekreische. Die Mitfahrenden hatten sichtbar Freude an den rasanten Schwing- und Drehbewegungen. Zudem krönten mehr als 60 private Flohmarktverkäufer und der verkaufsoffene Sonntag das Kirmesgeschehen. Neu war ein Wasserbad, in dem Kinder in riesigen Bällen über das Wasser „laufen“ durften. Keine einfache Sache, dabei die Balance zu halten. „In diesen Bällen zu laufen ist echt schwer. Am besten man kriecht auf allen Vieren, dann ist das witzig“, sagte die zwölfjährige Samantha Crown vergnügt.

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