Max Mutzke singt in Marienfeld
Bild: Aundrup
in Star zum Anfassen: Max Mutzke inmitten der 200 Marienschüler.
Bild: Aundrup

Und so konnten 4670 Euro an „Schulen für Haiti“ überwiesen werden. Dafür gab es am Mittwoch die Belohnung: ein Konzert mit Max Mutzke. Der bekannte Sänger belegte beim Eurovision-Song-Contest 2004 in Istanbul mit dem von Stefan Raab geschriebenen und produzierten Titel „Can’t Wait Until Tonight“ den achten Platz. Auch die Marienschüler konnten es in der sechsten, schulfreien Stunde kaum abwarten, bis Max Mutzke die Bühne betrat. Zuvor erzählten Alissa Jung, übrigens die Nichte des ehemaligen Schulleiters Burkhard Kirchner, und Janin Reinhardt den Jungen und Mädchen etwas von den beiden Schulen, die sie mit den Spendengeldern – auch aus Marienfeld – auf Haiti aufgebaut haben. „Mehr als 600 Kinder aus den Slums, also aus den Armenvierteln, werden dort unterrichtet“, berichtete Alissa Jung. Janin Reinhardt: „Finanziert wird die Bildung, die Schuluniform und das warme Essen, da die meisten Familien dort so arm sind, dass sie kaum Geld für den Einkauf von Nahrungsmitteln haben. Mit einem Euro pro Tag müssen dort viele auskommen. Da sind die Kinder froh, wenn sie in der Schule Reis und Bohnen sowie ab und zu Hühnchen bekommen.“

„Mit großem Herzen gespendet“

 Eine der beiden Schulen sei vom Erdbeben zerstört worden. „Wir werden sie aber wieder aufbauen“, erzählte Alissa Jung, die in regelmäßigen Abständen mit Janin Reinhardt nach Haiti fliegt, um sich ein Bild von den Zuständen zu machen. Die Kindern lauschten gespannt. Als dann Max Mutzke und Gitarrist Justin Balk auf die Bühne kamen, war das Gekreische groß. Mutzke, ein Star zum Anfassen, bezog die Grundschüler ein, die den Refrain zu Liedern wie „Sommerregen“, „Marie“ oder „Let It Happen“ mitträllerten. Und zum Abschluss gab’s einen ganzen Karton voller Autogrammkarten. „Schön, dass Ihr mit so großem und liebem Herzen für Haiti gespendet habt“, sagte Max Mutzke, der es sich nicht nehmen ließ, sich für ein Erinnerungsfoto unter die jungen Fans zu mischen.

Mehr über das Projekt „Schulen für Haiti“ erfahren Sie in der Donnerstagsausgabe

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