Mehr als 3700 Stunden im Einsatz
Bild: Darhoven
Die Verleihung der Ehrenzeichen: (v. l.) Manfred Fechtelkord und Andreas Budde mit Gratulant Andreas Feismann.
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 Und die Stadt investiert ordentlich in die Ausstattung der drei Löschzüge Harsewinkel, Marienfeld und Greffen. Ob der Neubau oder Anbauten der Feuerwehrgerätehäuser in Harsewinkel und Greffen (für 2018 geplant), neue Einsatzfahrzeuge, Dienst- und Schutzkleidung oder die Ergänzung von Inventar – das schnelle Eingreifen der Feuerwehrleute zur Rettung von Menschenleben sowie von Hab und Gut lässt sich die Stadt Harsewinkel trotz leerer Kassen etwas kosten. So soll das Feuerwehrhaus Harsewinkel Ende Februar bezugsfertig sein. Am 29. und 30. April sind Tage der offenen Tür geplant, an denen das Gebäude der Öffentlichkeit vorgestellt werden soll. Das Gerätehaus in Greffen soll Ende 2018 fertiggestellt sein. Im Februar wird dem Löschzug Harsewinkel ein neues Mannschaftstransport-Fahrzeug überreicht. Ebenfalls in Kürze soll über die Ersatzbeschaffung eines Rüstwagens beraten werden. Der Löschzug Greffen erhält 2018 auch einen neuen Einsatzleitwagen. Anlässlich des 135-jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr Harsewinkel wird am 10. Juni der Kreisfeuerwehrverbandstag in der Mähdrescherstadt stattfinden.

Rund-um-die-Uhr-Sorglos-Paket an 365 Tagen

Stadtbrandinspektor Andreas Feismann blickte auf das Jahr 2016 zurück: Auch wenn es sich mit 172 Einsätzen im Vorjahr (2015 waren es 299) um ein „normales Jahr“ gehandelt habe, so bedeute das nicht, dass die 134 Blauröcke untätig waren, betonte Feismann. Im Gegenteil: Mehr als 3700 Stunden waren sie im Einsatz – darunter ein Großbrand eines Einfamilienhauses am Erlenweg, 5 Mittelbrände, 30 Kleinbrände, 17 Einsätze „Menschen in Notlage“, 16 Beseitigungen von Ölspuren, 4 Ölunfälle, 23 technische Hilfeleistungen, 6 Tierrettungen, 12 Hilfeleistungen bei Unfällen, 14 Sturm- und Wasserschäden sowie 3 Gasaustritte. „Aufs Jahr bezogen waren wir etwa alle 2,1 Tage im Einsatz. Im Vorjahr war es durch die schweren Unwetter alle 1,2 Tage“, sagte Tiemo Dirkorte, der von der Versammlung zum neuen stellvertretenden Schriftführer gewählt wurde. Zusätzlich zu den Einsätzen absolvierten die Aktiven in ihrer Freizeit einige tausend Stunden in Lehrgänge, Seminare, Fortbildungen, Fahrsicherheitstrainings, Brandschutzwachen und Übungsabende. Dieses Engagement wird ab sofort mit der neu eingeführten Ehrenamtskarte belohnt, so Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dopheide. Sie dankte den Einsatzkräften „von Herzen und mit großer Anerkennung“ für das Rund-um-die-Uhr-Sorglos-Paket an 365 Tagen.

Wer geehrt und wer befördert wurde, lesen Sie in der Dienstagsausgabe der „Glocke“.

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