Minuspunkte gibt es nur für das Wetter
Bild: Darhoven
Der Familientag überzeugte mit einem breiten Informations- und Unterhaltungsangebot.
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Geboten bekamen die Besucher sehr viel, denn 45 Vereine, Gruppen, soziale und caritative Einrichtungen, Glaubensgemeinschaften sowie Bildungsstätten und Kindergärten machten mit ihren Aktionen den sechsten Familientag zu einem Erfolg. Veranstalter waren die Stadtverwaltung, der Stadtjugendring und das Familienzentrum Minimaxi.

Einziger Wermutstropen war das unbeständige Wetter. Der Wechsel zwischen Regen und Sonne hielt manche Bürger von einem Besuch ab. Dennoch registrierten die Organisatoren mehr als 1000 Besucher. Zum Vergleich: 2009 nahmen bei hochsommerlichen Temperaturen mehr als 2500 Gäste teil.

„Wir mussten leider einige Spiel- und Vergnügungsstationen wie die riesige Hüpf- und Rutschburg in der Turnhalle aufbauen, weil es bei Regen einfach zu gefährlich geworden wäre“, sagte Chris Brentrup, der Vorsitzende des Stadtjugendrings. Insgesamt sei man aber mit Verlauf und Zuspruch zufrieden.

Informativ ging es in der Mehrzweckhalle zu, wo unter anderem die Volkshochschule, der Arbeitskreis Rövekamp, die Arbeiterwohlfahrt, der „Oase“-Schachverein, die Diakonie, die Verkehrswacht sowie die Frühförderstelle des Vereins für Körper- und Mehrfachbehinderte über ihre Leistungen berichteten. Erstmals dabei waren die Mitarbeiter des Harsewinkeler St.-Lucia-Hospital und der Physiotherapie. Während Chefarzt Dr. Kurt Henrich per Ultraschall den Blutstrom und die Gefäßwände seiner Besucher in Augenschein nahm, verwöhnten die Mitarbeiter der Physiotherapie interessierte Bürger mit kurzen Massagen.

Hoch im Kurs standen bei den Jüngsten ein Spielparcour und das „Power Paddeln“ im Moddenbachtal. Mit kleinen Handkurbelbooten ging es durchs Wasserbassin. Großen Spaß hatten auch die Akteure beim Schwammwerfen am DRK-Stand. Für Nervenkitzel sorgten die Hubschrauberrundflüge.

Wer es ruhiger wollte, durfte mit einem an einem Schwerlastkran befestigten Fesselballon in 40 Metern Höhe schweben. Gern angesteuert wurde auch der Niedrigseilgarten des Jugendhauses „Die Villa“. Am Flohmarkt beteiligten sich mehr als 40 Verkäufer. Für erstaunte Gesichter sorgten die Mitglieder des „Ikarus“-Modellfliegervereins mit ihren Vorführungen in der Dreifachhalle und einer Modellflugzeugschau im Freien. Viel Beifall gab es zudem für einige Tänze. Kurzum: Langeweile war beim Stadt-Familientag ein Fremdwort.

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