Mit Ramba Zamba durch die Nacht

 KVG-Präsidenten Christian Fechtelkord und sein Elferrat freuten sich über eine toll verkleidete und fröhliche Narrengesellschaft, darunter auch Delegationen der Roten Funken aus Harsewinkel und vom Karnevalsverein St. Lucia (KVSL) Harsewinkel.

Mit lautenstarken Heckerheider „Hei-Di“-Rufen wurde ein rundum gelungener, bunter Programm-Mix gefeiert. Produzenten waren unter anderem Martin Grothusmann als Bestatter, der Marienfelder „Sportprofi“ Michael Klävers sowie Mitglieder der Throngesellschaften und von musiktreibenden Vereinen. Schallendes Gelächter und viel Applaus ernteten die Offiziere des Heimatvereins, die sich unter der Leitung von Axel Streng als echte Sonnenscheine erwiesen.

Nach einem schwungvollen Eröffnungstanz durch das Prinzenpaar Erich und Angelika Wensing eroberten „Die Landeier“ die Bühne – allerdings in der Marienfelder Version mit Jürgen und Brigitte Großer, Axel Streng und Marion Thüte. Mächtig auf die Schlager-Pauke hauten die grünen Drachen-Musiker des Spielmannzugs. Für richtig „Ramba Zamba“ in der Hütte sorgten die als Schlümpfe verkleideten Musiker der „Rums-Bums“-Kapelle.

Als Bauarbeiter stiegen Wolfgang Vielmeyer und Christian Fechtelkord in die Bütt. Die beiden machten sich ihre Gedanken, über das geplante Hotel am Möllenbrocksweg, dessen Eigenleistungen Willi Knobbe mit seinen Füßen erledigen wolle, während sich sein Sohn Arno in der Küche um das junge Gemüse kümmere. Dass es dort nun bald losgehe, beweise der Baukran. Allerdings: „Das Ding dreht sich mehr im Wind, als dass es arbeitet.“ Da werde wohl heimlich Strom produziert, mutmaßten die beiden.

Auch der Turnhallen-Neubaus war Thema. Bezüglich der erst nur auf den Ort festgelegten, dann auf den Kreis erweiterten Ausschreibung waren sich die beiden einig, dass es nicht nur deutschlandweit weitergehen wird: „Irgendwann kommen die grünen Männchen vom Mond und fangen endlich an zu bauen.“

Beim Aufräumen für die neue Heimatstube haben die beiden Bauarbeiter auch noch einen alten Aufsatz vom kleinen Hermann Hecker entdeckt. Darin soll er schon als kleiner Dötz geschrieben haben, dass er, falls er „beruflich nix Vernünftiges“ finde, Schuldirektor werden möchte. Es gibt Wünsche, die sich – wie man heute vom erfolgreichen Rektor der August-Claas-Hauptschule weiß - erfüllen.

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