Mit Volldampf zum Fahrradfrühling
Bild: Frerick
Viele Besucher reisten mit dem historischen Dampfzug nach Marienfeld.
Bild: Frerick

Der Klosterhof ist den ganzen Tag über gut besucht. Die Gäste kommen zu hunderten – egal ob zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem historischen Dampfzug „78 468“.  Bernd Sandfort, Markus Neißer und Doris Philipp aus Marienfeld stehen am Haltepunkt bei Perseke. Sie wollen mit der Preußischen Tenderlokomotive, Baujahr 1923, zunächst Richtung Versmold fahren, dort zum Mittagessen bleiben und dann zurück auf den Klosterhof. Etwas Geduld brauchen sie schon. Eine alte Bahn ist eben kein D-Zug.

Kratzenden „Tut-Tut-Tut“

Mit ein paar Minuten Verspätung kündigt sich die dampfende Lok dann doch mit einem etwas kratzenden „Tut-Tut-Tut“ an. Die drei Marienfelder steigen mit vielen anderen ein und nehmen auf den alten Holzbänken Platz. Derweil machen sich Lokführer Werner Künsting und Heizer Maik Drechsel für die Weiterfahrt bereit. „Gut 4,5 Tonnen Kohle kann der Dampfzug fassen – und so viel verbrauchen wir auch an einem Tag“, sagt der Lokführer, um dann das Starsignal zu geben: ein einziges „Tut“.

Reges Treiben auf dem Klosterhof

Während sich die „alte Dame“, wie Werner Künsting die „78 468“ liebevoll nennt, auf den Weg Richtung Versmold macht, herrscht auf dem Klosterhof schon reges Treiben.

Was dort los war, lesen Sie in der Montagsausgabe.

SOCIAL BOOKMARKS