Mörder aus Harsewinkel will in die Türkei
Zwei Jahre nachdem er seine Frau bestialisch umgebracht hat, möchte ein Mörder in die Türkei abgeschoben werden.

Der 29-Jährige hatte in der Neujahrsjahrsnacht 2009 seine damals 18 Jahre alte Frau massakriert. Weil sie die Trennung wollte, lockte er sie auf einen Feldweg und brachte sie auf bestialische Weise um. Das Landgericht Bielefeld verurteilte ihn wegen Mordes zu lebenslanger Haft.

B.s Anwalt will erreichen, dass sein Mandant in die Türkei überstellt wird. Dort könne der Mann besser resozialisiert werden, außerdem „liege er dort dem deutschen Steuerzahler nicht mehr auf der Tasche“, wird sein Anwalt in Medienberichten zitiert.

Die Staatsanwaltschaft Bielefeld wie auch die Generalstaatsanwaltschaft Bielefeld lehnten den Antrag des 29-Jährigen laut Medienberichten ab: Es sei nicht gewährleistet, dass der Verurteilte in der Türkei mindestens 15 Jahre absitze. Dieser Argumentation widersprach nun das OLG Hamm mit seiner Rüge.

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