Musikalischer Spaziergang durch 20 Jahre
Bild: Darhoven
Die Sänger der Harsewinkeler Chorgemeinschaft „Takt und Töne“ brillierten am Samstag mit ihrer Gesangsleistung in der Aula des Gymnasiums bei einem Konzert anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens.
Bild: Darhoven

Es war das insgesamt zehnte Konzert seit Bestehen des Chors in Harsewinkel. Er wurde im Oktober 1999 von der Bielefelder Chorleiterin Ruth Wohlhüter als „Querbeat“ gegründet. Mehr als 30 Frauen und Männer bekundeten damals Interessen und trafen sich zu regelmäßigen Proben in den Räumen der Musikschule Brokamp. Eines der ersten Lieder war Harry Belafontes „Come back Liza“. Am Samstag sangen die Sänger dieses Lied in Erinnerung an die Anfänge des Chors selbstverständlich auch. Dafür gab es von den Zuhörern genauso viel Applaus wie für das von Hildegard Telahr komponierte und von Robert Sund in Satz und Musik verpackte Geburtstagsständchen „Takt und Töne“.

Ehemalige Mitglieder wirken mit

Besonders freuten sich die Chormitglieder über das Mitwirken der ehemaligen Chormitglieder Christiana Barthel-Jennen (Alt), Petra Jennen-Huster (Alt), Anselma Schmitz (Sopran), Bernhard Schulte (Bass) und Sabrina Weddeling (Sopran) sowie Marvin Dirkorte (Klavier), Jürgen Homeyer (Gitarre) und Monika Strautmann (Percussion). Eine gelungene Bereicherung waren auch Monika König am Klavier und Karin Rochner an der Querflöte, die von der Musikschule Im Kirchspiel die zwei Stück „Sicilienne“ und „Night and Day“ zum Geburtstagskonzert beisteuerten.

Von der Musikschule Gütersloh waren Musikschullehrer Matthias Böhnhardt, Klaus Baumgart, Christel Birgel, Ulrike Breulmann, Daniela Feldmann und Katrin Jung als Saxofongruppe Saxobunt in einem hörenswerten Zwischenspiel mit „Guantanamera“, „Morning has Broken“, „Aura Lea“ und „Bill Bailey“ vertreten.

Intensive Vorbereitung

Mit einem bunten Mix aus barocken Volkstänzen über Klassiker bis hin zu modernen Evergreens und Welterfolgen sang sich „Takt und Töne“ mit einer Fülle von klanglichen Harmonien und Emotionen, aber auch durch sein fröhliches und zwangloses Miteinander in die Herzen der Zuhörer. Lieder, wie der Eröffnungssong „Bourée für W.A“ aber auch „El Haderech“, „Bridge over troubled Water“, „Chasing Cars“, „I have a Dream“ und „Ami Reviens“ wurden, je nach Anforderung, mit kraftvollen aber auch melancholischen Wiedergaben gesungen.

Die Sänger hatten sich intensiv auf das Konzert vorbereitet. Das zahlte sich aus: Sie bestachen durch eine stetig ausgewogene Tonbalance, mit gesanglicher Souveränität und Professionalität. Dirigiert wurde das Konzert von Claudia Horstmeier, die im März 2016 die Nachfolge von Marina Kai angetreten hatte.

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