NRW-Förderplakette geht an Claas
Bild: Christoph Goettert
Die Verleihung der Förderplakette im Innenministerium in Düsseldorf: (v. l.) Ingo Baxheinrich, Innenminister Herbert Reul und Claudia Holtkemper.
Bild: Christoph Goettert

Claudia Holtkemper, Geschäftsführerin Claas Selbstfahrende Erntemaschinen, und Ingo Baxheinrich, Leiter der Claas-Werkfeuerwehr, nahmen die Urkunde Ende der Woche während der Verleihung im Innenministerium in Düsseldorf entgegen.

Mitarbeiter für den Ernstfall freistellen

Das Ministerium verleiht die Förderplakette an private Arbeitgeber aus Nordrhein-Westfalen, die die im Katastrophenschutz sowie bei den Freiwilligen Feuerwehren engagierten Helfer bei ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit in besonderer Weise unterstützen.

„In Harsewinkel arbeiten die Freiwillige Feuerwehr sowie Claas und seine Werkfeuerwehr eng zusammen. Mitarbeiter, die in der Freiwilligen Feuerwehr aktiv sind, werden von uns freigestellt, um im Ernstfall helfen zu können“, erklärt Claudia Holtkemper. „Viele Kollegen sind sogar gleichzeitig in der Freiwilligen und der Werkfeuerwehr tätig.“

Rund um die Uhr an 365 Tagen

Im Notfall können die Feuerwehrleute rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr ausrücken. „Damit das weiterhin so bleibt, braucht die Feuerwehr immer Nachwuchs.

Jeder über 18 Jahren kann mitmachen und sich als Helfer ausbilden lassen“, sagt Ingo Baxheinrich. Bei der Werkfeuerwehr arbeiten laut Ministerium 37 nebenberufliche Kräfte.

Zehn Betriebe in NRW ausgezeichnet

„Ehrenamtliches Engagement dient dem Gemeinwohl und kommt uns allen zugute. Deshalb gilt Ihnen als Arbeitgebern unser aller Dank, dass Sie die Feuerwehr und den Katastrophenschutz auf diese Weise stärken“, so der Minister.

Die Jury hat zehn Arbeitgeber aus Harsewinkel, Rheda-Wiedenbrück, Sprockhövel, Bochum, Siegen, Detmold, Solingen, Duisburg, Kerpen und Münster ausgewählt, die ihre Mitarbeiter freistellen und fördern und deshalb als Vorbilder dienen, so Herbert Reul.

Ehrenamtliches Engagement hat Tradition

„Die Freiwilligen Feuerwehren und der Katastrophenschutz haben in Nordrhein-Westfalen eine lange Tradition. Und über die Landesgrenzen hinaus einen exzellenten Ruf. Das wäre ohne verständnisvolle Arbeitgeber nicht möglich“, so der Innenminister.

Über die Vergabe der Förderplakette entscheidet eine Jury, die sich aus Vertretern des Innenministeriums, privater Hilfsorganisationen, Arbeitgeberverbänden, kommunaler Spitzenverbände, des Verbands der Feuerwehren und des Technischen Hilfswerks zusammensetzt.

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