Nach Holland reisen die Senioren ohne Koffer
Bild: Mense
Die Betreuerinnen des Projekts "Urlaub ohne Koffer" im Haus S. Hildegard waren genauso mit Begeisterung bei der Sache wie die knapp 90 Senioren. Unser Bild zeigt (v. l.) Alexandra Beermann, Maria Pautsch, Iris Schulte, einen Sänger des Shantychors "Nordwind", Bettina Karnath und Dorit Steffan
Bild: Mense

89 Frauen und Männer aus dem Urlaubsprojekt, viele Angehörige und zudem einige Bewohner aus dem benachbarten „Haus Margarete“ waren in die zum „Hotel Tulpenhof“ umgestaltete Halle gekommen, um dem Gütersloher Shantychor „Nordwind“ zuzuhören, frisch gegrillte Käsewurst zu essen und den Holland-Urlaub offiziell zu beenden.

„Wir wechseln ab: In dem einen Jahr veranstalten wir ein großes Sommerfest, im folgenden gibt es dann wieder einen Urlaub ohne Koffer“, erklärt Monika Brüggenthies. Nach den Schwerpunkten Spanien, Österreich und anderer Reiseländer hat sich die Bewohnerversammlung in diesem Jahr entschlossen, den „Urlaub ohne Koffer“ holländisch zu verbringen.

Fünf Betreuerinnen haben mit den Bewohnern die Woche vorbereitet. Iris Schulte, Alexandra Beermann, Bettina Karnath, Marie Pautsch und Dorit Steffan kamen wie Monika Brüggenthies am Samstag im Meisje-Kostüm zur Abschlussveranstaltung. Diese Kostüme und auch die Dekorationen für die Hotelhalle haben sie zusammen mit den Bewohnern gebastelt.

Teilnehmer mit Begeisterung dabei

„Wir hatten hier richtige Urlaubsvorbereitungen. Nur dass es statt ums Kofferpacken um das Schmücken des Hauses ging“, berichtete die Heimleiterin von der großen Begeisterung der Teilnehmer. Das Programm war am Montag mit einer Begrüßung auf Niederländisch und einem Cocktail gestartet. An den folgenden Tagen ging es jeweils um 9.30 Uhr in der Hotelhalle mit der Morgengymnastik los. „Die Gymnastik gab es erstmals, und sie kam bestens an“, so das Fazit der Hausleiterin.

Nach der Gymnastik folgten landestypische Ausflüge oder Spezialitäten. Ein Ausflug nach Amsterdam, holländische Waffeln und Tee, Pfannkuchen mit Sirup, original holländische Pommes frites und am Freitag sogar ein kleiner Kursus „Niederländisch für Anfänger“ sorgten für Abwechslung. Hinzu kamen am Montag und Mittwoch evangelische und katholische Gottesdienste in der Kapelle. Auch am Bingo und am Singen hatten die Senioren große Freude, berichtet die sichtlich zufriedene „Hoteldirektorin“ und Eventmanagerin Monika Brüggenthies.

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