Neuer Verein setzt auf Bürgerbeteiligung
Der Vorstand des neuen Vereins „Harsewinkeler Bürgerbeteiligung“: (v. l.) Claudia Gerdhenrichs (Schriftführerin), Ina Müller (Beisitzerin), Ralf Berg (zweiter Vorsitzender), Margrete Berg (Kassenprüferin), Susanne Herkt-Montalto (Kassenprüferin), Magret Hönsch (Beisitzerin), Eugen Claas (Beisitzer), Udo Dirkorte (Schatzmeister) und Thorsten Götker (Vorsitzender).

Vorsitzender ist Thorsten Götker. Vertreten wird der einstige Sprecher der Initiative von Ralf Berg. Die weiteren Posten: Udo Dirkorte (Schatzmeister), Claudia Gerdhenrichs (Schriftführerin), Margrete Berg und Susanne Herkt-Montalto (Kassenprüferinnen) sowie die drei Beisitzer Magret Hönsch, Ina Müller und Eugen Claas. Bevor es ernst wurde, ging Thorsten Götker nochmals auf die Hintergründe der Vereinsgründung ein. „Wir sind im Rahmen der Planungen in unserem Wohngebiet Auf den Middeln vor vollendete Tatsachen gestellt worden“, so Götker, der von Fehlplanungen sprach. Er ist der Auffassung, dass die bisherigen Planungen „wenig durchdacht und zum Teil perspektivlos wirken“. Der Vorsitzende des Vereins in Gründung machte im Heimathaus auch deutlich: „Wir sind Bürger, die ernst genommen werden wollen.“ Thorsten Götker ging außerdem näher auf die Ziele ein: „Wir wollen Bürgerbeteiligung in der Stadt etablieren. Die Bürger wollen die Zukunft mitgestalten und möchten sich einbringen. Hierzu muss man nicht das Rad neu erfinden, sondern man muss nur in Kommunen gucken, wo diese Art der öffentlichen Partizipation schon umgesetzt wird.“ Man wolle einen Dialog zwischen Politik, Stadtverwaltung und den Bürgern fördern – und zwar auf Augenhöhe, wie der Vorsitzende während der Versammlung deutlich machte. Ziel sei es auch, „durch nachhaltige Planung und Einbindung der Bürger Lösungen zu erarbeiten, die eine breite Zustimmung erhalten“. Thorsten Götker weiter: „Wir möchten ein Verein sein, der kritisch die Arbeit des Rats und der Verwaltung begleitet. Wir haben aber auch den Anspruch an uns, Alternativen und Kompromisslösungen zu formulieren.“ Er fordert alle Harsewinkeler auf, sich an der weiteren Planung zu beteiligen. „Denn wir sehen eine Mitgestaltung als Pflicht – getreu dem Zitat von Voltaire: ,Wir sind verantwortlich für das, was wir tun, aber auch für das, was wir nicht tun.‘“

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