Nikolaus zieht in die Kirche ein
Bild: Darhoven
Der Nikolaus überreichte Schokomänner an die Kinder in der Johanneskirche.
Bild: Darhoven

Zusammen mit rund 20 Kunsthandwerkern und Vereinsvertretern hatte der Bürgerverein die beliebte Veranstaltung auf die Beine gestellt. Die Stände mit selbst gebackenen Plätzchen, frischen Broten aus dem Backhaus des Bürgervereins, Marmeladen und Likören, Weihnachtaccessoires und deftigen Leckereien vom Grill waren dicht umlagert.

Der Vorsitzende des Bürgervereins, Egbert Heinrichs, freute sich nicht nur über den Zuspruch, sondern auch über das Wetter: „Das ist das erste Mal seit vier Jahren, dass es beim Greffener Weihnachtsmarkt nicht regnet.“

Holzspielzeug, Puppenbekleidung, Dekoration aus Beton, Kerzen und viele andere weihnachtliche Artikel standen bei den Besuchern hoch im Kurs. Am Stand von Mechthild Neuhaus konnten sie handgefertigte Puppenkleidung und Betonfiguren erwerben. Dichter Andrang herrschte an den Ständen des Fördervereins der St.-Johannes-Grundschule, des Awo-Familienzentrums Kita Regenbogen und des Bürgervereins sowie in der vom Kastanienclub betriebenen Cafeteria im Bürgerhaus.

Ruckzuck ausverkauft waren auch 80 Kilo selbstgemachten Sauerkrauts und die frischen Backwaren der ehrenamtlichen Bäckertruppe des Bürgervereins. Reißenden Absatz fanden die Wildbratwürste, die die Greffener Jäger kredenzten. Für musikalische Unterhaltung war ebenfalls gesorgt. Die Musiker des Greffener Blasorchesters spielten flotte und besinnliche Melodien.

Der Höhepunkt war der Besuch des Nikolauses (Norbert Schmitfranz). Begleitet von Hannah Langhorst (9) und Esther Boger (10) zog er würdevoll in die Kirche ein. In dichten Reihen saßen Kinder und Erwachsene in den Bänken. Nach einer Begrüßung durch Egbert Heinrichs, Musik vom Blasorchester Heimatland Greffen und zwei Gedichten der beiden Weihnachtsmann-Begleiterinnen ging es an die Vergabe von 350 Schokoladen-Nikoläusen, die der Bürgerverein gestiftet hatte.

Diesmal erhielten die Kinder erstmals etwas kleinere Schokoladenmänner, auf deren Umverpackung die Geschichte des Heiligen Nikolauses nachzulesen war. Der Anlass, so erläuterte Egbert Heinrichs, sei gewesen, dass in den vergangenen Jahren immer öfter der Nikolaus für den Weihnachtsmann gehalten wurde. Vor allem die jüngeren Kinder nahmen das süße Geschenk mit Ehrfurcht entgegen.

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