Nistkästen für bedrohte Steinkäuze
Bild: Darhoven
Vogelschützer: (v. l.) Ralf Pollmeier, Friedhelm Engbert und Wilfried Schröer, auf dessen Grundstück ein Steinkauzkasten aufgehängt wurde.
Bild: Darhoven

Der Vogelschutz- und Zuchtverein, Ortsgruppe Harsewinkel, hat deshalb eine Hilfsaktion für die kleine, kurzschwänzige Eulenart beschlossen. Während ihrer mehr als 40 Jahre währenden Schutzaktionen haben die Ortsvereinsmitglieder vielen wildlebenden Vögel mit verschiedenen Aktionen geholfen.

Mehr als 400 Nisthöhlen für Meisen, Kleiber, Trauerschnäpper und Baumläufer sowie Nisthilfen für Schleiereulen, Turmfalken, Mehl- und Rauchschwalben haben die Aktiven beispielsweise in unterschiedlichen Gebieten in Harsewinkel, Greffen und Marienfeld aufgestellt. Auch Steilufersanierungen und Nisthöhlenreinigungen gehören zu den selbst auferlegten Aufgaben des Harsewinkeler Schutzvereins.

 Nun soll dem Steinkauz geholfen werden. Da der rund 22 Zentimeter große Raubvogel vorzugsweise in Kopfweiden und alten Obstbäumen nistet, haben die Vereinsmitglieder – mit Unterstützung von Guido Linnemann vom städtischen Umweltamt und der Umweltgruppe Lokale Agenda – einige Spezialniströhren angeschafft, die vor Mardern schützen. Die ersten Nisthilfen sind bereits an zwei Standorten in Greffen angebracht worden, wo Anwohner Steinkäuze gesichtet hatten.

 Um noch weitere Brutstätten verteilen zu können, sind Friedhelm Engbert, Telefon 05247/1445, und Ralf Pollmeyer, Telefon 05247/10981, vom Vorstand des Vogelvereins dankbar für Hinweise zu Steinkäuzen.

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