Olden Hof: Bahnhaltestelle im Gespräch
Bild: Aundrup
Auf der grünen Wiese zwischen Oesterweger Straße, Hesselteicher Straße und der Bahntrasse im Osten ist das Baugebiet Olden Hof geplant.
Bild: Aundrup

Und um die geht es in der öffentlichen Sitzung des Planungs- und Bauausschusses am Donnerstag, 23. Mai, ab 17 Uhr im Rathaus. Bereits in der Februar-Sitzung hat der Stadtrat in nichtöffentlicher Sitzung beschlossen, für die östliche Erweiterung des Baugebiets weitere Flächen mit einer Größe von 13 407 Quadratmetern zu erwerben.

Planungsbüro stellt Donnerstag Konzept vor

Interessant: Die Mitglieder des Stadtrats haben in diesem Zusammenhang auch angeregt, eine Bahn-Haltestelle im Bebauungsplan zu berücksichtigen. Und zwar für den Fall, dass auch auf dem Streckenabschnitt in Richtung Versmold die Bahnlinie für den Personenverkehr reaktiviert werden sollte. Absehbar ist das bisher aber noch nicht. In der Sitzung am morgigen Donnerstag wird das Bielefelder Planungsbüro Drees & Huesmann das neue Konzept für das geplante Baugebiet vorstellen. Ursprünglich waren dort 45 Einfamilienhäuser und 6 Mehrfamilienhäuser vorgesehen. Jetzt – unter Berücksichtigung der größeren Fläche – sind es 61 Einfamilienhäuser und 6 Mehrfamilienhäuser.

Fläche liegt im Landschaftsschutzgebiet

„Die Erweiterung des Plangebiets hat auch Auswirkungen auf die Durchführung der Bauleitplanung“, macht der städtische Fachgruppenleiter Bauverwaltung und Planung, Markus Ehrlich, im Vorfeld der Sitzung deutlich. Das 13 407 Quadratmeter große Erweiterungsareal ist im Flächennutzungsplan der Stadt als Areal für die Landwirtschaft dargestellt. Daher ist laut Ehrlich eine Änderung des Flächennutzungsplans erforderlich. Außerdem liegt die zusätzliche Fläche im Landschaftsschutzgebiet. Um den Bereich aus dem Schutzgebiet herauszunehmen, muss die Stadt einen Antrag bei der Bezirksregierung Detmold stellen.

Keine Hinweise auf Bruten

Ein wichtiges Thema: der Artenschutz. Das Soester Büro Stelzig hat bereits für die erweiterte Fläche eine Untersuchung durchgeführt. Die Prüfung wurde im Mai abgeschlossen. Das Ergebnis: Es liegen dort demnach keine Hinweise auf Kiebitz-Bruten vor. Die nächsten Schritte? Der Bauausschuss könnte dem Stadtrat empfehlen, einen Bebauungsplan aufzustellen und eine frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden durchzuführen. Der Umweltbericht sollte parallel ausgearbeitet und mit den Behörden abgestimmt werden, schlägt Ehrlich vor.

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