Orgelfestwochen erklingen in St. Paulus
Bild: Heulmüller
Die Veranstalter und Sponsoren freuen sich auf die Orgelfestwochen: (v. l.) Tanja Holtkötter (Volksbank Harsewinkel), Kantor Winfried Klasmann, Ulla Alterbaum, Bernd Brokamp (Mercedes Brokamp), Klemens Fölling und Andy Schröder (Sparkasse Harsewinkel).
Bild: Heulmüller

 Ohne großzügige, verlässliche Sponsoren, die sich schon seit Jahren für das hochrangige Kulturereignis, das vom 8. bis 18. Mai stattfindet, in der Region engagieren, wäre das schlichtweg undenkbar. Klemens Fölling, Sprecher des Fördervereins, rückte das ausdrücklich ins Bewusstsein, bevor Winfried Klasmann, der künstlerische Leiter der Orgelfestwochen, die Eckpunkte des Programms erläuterte.

Werke von Bach, Händel, Liszt und Guilman

Klasmann wird das Eröffnungkonzert am kommenden Sonntag, 8. Mai, ab 19.30 Uhr mit Werken von Bach, Händel, Liszt und Guilmant bestreiten. Mit Bachs bekanntestem Orgelwerk, Toccata und Fuge d-Moll (BWV 565), startet er. Mit der 1. Sonate d-Moll von Guilmant wird er bei der Interpretation dieses Werks in besonderer Weise die idealen Voraussetzungen „seiner“ Orgel auskosten können. Von feinsinniger Ironie durchzogen ist „Der Karneval der Tiere“ von Camille Saint-Saens. Heinz-Peter Kortmann (Bild links) aus Krefeld wird diesen Klassiker für Kinder am Mittwoch, 11. Mai, 17.30 Uhr, vorstellen. Das Werk war von seinem Schöpfer keineswegs nur für den Nachwuchs gedacht. Roberto Marini (Bild rechts) aus Pescara (Italien) erinnert am Sonntag, 15. Mai, 19.30 Uhr, mit „Präludium und Fuge über den Namen B-A-C-H“ an den 200. Geburtstag von Franz Liszt.

Schlusspunkt mit „Finlandia“

 Mit Kalevi Kiviniemi beendet eine außergewöhnliche Künstlerpersönlichkeit aus dem finnischen Lahti die Orgelfestwochen am 18. Mai. Er wird ab 19.30 Uhr einen Querschnitt seines breiten Repertoires bieten und mit einer eigenen Transkription der „Finlandia“ seines Landsmanns Jean Sibelius den Schlusspunkt setzen.

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