Paradiesische Klänge von jungen Musikern
Foto: Heumüller
Das A-Terra-Quartett aus Münster ist jüngst in der Marienfelder Abteikirche aufgetreten. Unter anderem mit dem „Jagdquartett“ verwöhnten die Musiker die Ohren der Zuhörer.
Foto: Heumüller

Mit Orest Kudlovskyi und Jessica Seibel (Violine) sowie Katy Machavariani (Bratsche) und Julia Wasmund widmet sich die international besetzte Viererformation vielseitigen instrumentalen und musikpädagogischen Aufgaben. Getreu dem Wahlspruch „Wer mehr weiß, der hört auch mehr“ von Prof. Burkhard Schloemann dem langjähriger früherer Mentor und künstlerischer Leiter der Marienfelder Mozart-Matineen, gab es auch diesmal erhellende Einführungen mit kurzen Musikbeispielen zu Mozart – vorgetragen von Jessica Seibel. 

Julia Wasmund klärt über Entstehungsgeschichte des Quartetts auf

Solchermaßen bestens eingestimmt, konnte sich das Publikum ganz den paradiesischen Klängen hingeben, die die vier jungen Musiker bald in mozartesker Leichtigkeit, bald kräftig zupackend in musikalischer Seelenverwandtschaft, zelebrierten. Dass sie sich in gleicher Weise auch auf die programmatische Musik der Romantik verstehen, bewiesen sie mit Dvoraks Streichquartett F-Dur, op. 96, dem „Amerikanischen“. 

Julia Wasmund lieferte dazu Details zur Entstehungsgeschichte des Quartetts, in dem der Komponist eine Fülle von naturinspirierten Eindrücken musikalisch ausgedeutet hat.

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