Preisträger mit „Tatütata“  empfangen
Bild: Mense
Ein herzlicher Empfang am Heimathaus: Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dopheide, Hermann Hecker und die anderen Berlin-Fahrer wurden am Dienstagabend gegen 22 Uhr von gut 100 Fans der Hauptschule auf dem Heimathof lautstark begrüßt. Die „Querschläger“ und das Kolpingorchester sorgten für den mitreißenden Ton.
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Dort  rund 100 Mitarbeiter, Freunde und Förderer der Hauptschule die Berlin-Reisenden erwarteten. Oberkommissar Ludger Haase hatte den aus Richtung Steinhagen kommenden Bus am Ortseingang abgepasst und geleitete ihn mit dem Streifenwagen mit großem „Tatütata“ zum Heimathof. Als Erster verließ Rektor Hermann Hecker den Bus und ließ sich und die Schule von den Fans feiern. Die Marienfelder „Querschläger“ und später auch das Kolpingorchester sorgten mit flotten Rhythmen für Hochstimmung. Das Wort ergriff als Erste die Bürgermeisterin, die „ein bisschen erschöpft, aber sehr erfolgreich“ aus Berlin zurückgekommen war. „Ich gratuliere Dir von Herzen, Hermann: Das hast Du super gemacht“, dankte sie dem Schulleiter stellvertretend für das gesamte engagierte Kollegium, den Handwerks-Rentnern der Außenwerkstatt, den Schülern und den vielen anderen, die in den vergangenen Jahren die Hauptschule unterstützt haben. Auch Hermann Hecker stellte dann mit leicht lädierter Stimme den Teamgeist in den Vordergrund: „Es macht mir ein unheimliches Vergnügen, Glückwünsche für das in Empfang zu nehmen, was andere gemacht haben“. Das tolle Kollegium, die motivierten und engagierten Schüler, aber auch eine Stadt, „die sagt: Wir machen das!“, seien für den herausragenden Erfolg verantwortlich. Denn die August-Claas-Schule ist die erste Hauptschule bisher, die mit dem Deutschen Schulpreis ausgezeichnet worden ist. Heckers besonderer Dank galt Lehrer Dr. Wolfgang Strotmann, der als Projektleiter der Außenwerkstatt einer der treibenden Kräfte ist. Dem pflichtete Fördervereins-Vorsitzender Wolfgang Kühle bei, der den ursprünglich Hecker zugedachten Blumenstrauß dann Dr. Strotmann überreichte. Einer der ersten Gratulanten war der Sprecher der Claas-Geschäftsführung, Dr. Theo Freye, der sich genauso wie alle anderen Anwesenden ungemein über den Preis für die nach dem Unternehmensgründer benannte Hauptschule freute.

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