Radweg soll 2014 befahrbar sein
Bild: Aundrup
Da führt der Radweg künftig lang: (v. l.) Klaus Tönshoff, Dr. Heinrich Josef Sökeland, Johannes Sieweke, Paul Wolharn und Heinz Bünnigmann an der Oesterweger Straße/Langer Esch.
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Im Sommer 2014 soll der 3,5 Kilometer lange Radweg zwischen Langer Esch und Vorbruchstraße befahrbar sein. Baustart soll im Februar 2014 sein. Davon gehen die Mitglieder des Kreistags, Heinz Bünnigmann und Dr. Heinrich Josef Sökeland (beide CDU), Klaus Tönshoff (SPD) sowie Johannes Sieweke (UWG) aus. Eine kleine Hürde zum Radweg entlang der Kreisstraße muss aber noch genommen werden: Am heutigen Donnerstag entscheidet der Verkehrsausschuss des Kreises über die Sicherstellung der Vorfinanzierung. Anfang Juli geht das Ganze noch durch den Kreistag. „Das wird glatt durchgehen“, prognostizierte Klaus Tönshoff am Mittwoch. Erfreulich für den Kreis Gütersloh: Das Land NRW hat die Maßnahme bereits für 2013 ins Förderprogramm aufgenommen. Das bedeutet einen Zuschuss von 70 Prozent aus der Landeshauptstadt Düsseldorf.

1,1 Millionen Euro

Die Kosten für den Radweg belaufen sich auf 1,1 Millionen Euro – darin enthalten sind auch die neuen Brücken über den Rhedaer Bach und den Loddenbach. Die Erneuerungen der Bahnübergänge kommen allerdings extra. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 500 000 Euro und werden zu jeweils einem Drittel von der Teutoburger Wald-Eisenbahn (TWE), dem Kreis Gütersloh und dem Land NRW getragen. Die Arbeiten sollen 2013 starten. 28 Anlieger haben einen Streifen ihrer Grundstücke für den Radweg verkauft – einer davon ist Paul Wolharn, der sich freut, dass sich endlich etwas bewegt. „Unser Dank gilt den Anliegern, dass sie ihren Grund zur Verfügung stellen“, so Dr. Sökeland. Seit 2003 laufen bereits die Grundstücksverhandlungen, wie Heinz Bünnigmann mitteilte. Die Kreistagsmitglieder haben noch weitere Wünsche auf der Liste – etwa Radwege am Heerdamm oder an der Hesselteicher Straße.

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