Riesiger Bagger macht  Sporthalle platt
Bild: Aundrup
Ab Freitag, 13. Februar, wird die alte Sporthalle des Gymnasiums abgerissen.
Bild: Aundrup

Mit der Entkernung der Halle beginnt das Rietberger Abbruchunternehmen Wimmelbücker am Montag, 2. Februar. „Es ist schon erstaunlich, dass wir ein Rietberger Unternehmen dazu gewinnen konnten, über die Karnevalstage mit dem Abriss der Sporthalle zu beginnen“, sagt Andreas Harneke und schmunzelt. Dass der erste Abrisstag auf einen Freitag, den 13., fällt, macht den städtischen Mitarbeiter aus dem Bereich Hochbau nicht nervös, wie er sagt. „Das wird schon alles glatt laufen“, so Harneke. Er weist auch darauf hin, dass ein sehr großer Bagger für den Abbruch anrücken wird. „Er ist so groß, dass eine Genehmigung des Kreises notwendig ist“, sagt der Hochbau- und Denkmal-Experte aus dem Harsewinkeler Rathaus bei einem Ortstermin am Montag am Gymnasium. Gemeinsam mit Stadtplaner Reinhard Pawel und Christoph Dammann von der Schulverwaltung geht Harneke näher auf die Widrigkeiten ein, die die Abriss- und Neubauarbeiten mit sich bringen werden.

Weg ist gut ein Jahr lang gesperrt

„Der Fuß- und Radweg zwischen dem Gymnasium und dem Schwanenteich wird zwischen dem Gebäudetrakt A bis zur Baustelle rund ein Jahr lang gesperrt“, betont Reinhard Pawel. Christoph Dammann ergänzt, dass eine Umleitung ausgeschildert ist. „Man kann einfach den Weg auf der anderen Seite des Schwanenteichs nutzen“, weist Andreas Harneke die Fußgänger und die Radfahrer auf eine Ausweichstrecke hin. „Die Sperrung über einen längeren Zeitraum ist nötig, da die schweren Baustellenfahrzeuge über die Hesselteicher Straße am Friedhof entlang über die Talstraße und den Fuß- und Radweg die Sporthalle erreichen. Dadurch ist die Nutzung eingeschränkt“, so Reinhard Pawel. Andreas Harneke beruhigt die Gemüter: „Es sind keine großen Umwege, die in dieser Zeit in Kauf genommen werden müssen.“ Die Umleitung wurde bereits vom Straßenverkehrsamt des Kreises Gütersloh genehmigt, wie die Verwaltungsmitarbeiter deutlich machen. Für den Abbruch sind rund 60 000 Euro veranschlagt. Der Bau des Gymnasiums schlägt mit rund 2,3 Millionen Euro zu Buche. Der Abriss der alten Halle wird gut drei Wochen in Anspruch nehmen. „Bis Ende Februar ist die Turnhalle weg. Anfang März sollen die Arbeiten für den Neubau der Doppelsporthalle beginnen. Im März 2016 soll die Halle dann nutzbar sein“, sagt Andreas Harneke mit Blick auf den Zeitplan.

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