Rossika-Chor verspricht höchstes Niveau
  Der Kartenvorverkauf für das Konzert des Chors Rossika in der St.-Johannes-Kirche hat begonnen.

Anders als bei früheren Konzerten fällt dieses Mal der Verzicht auf Werke aus dem 17. und 18. Jahrhundert und die verstärkte Aufnahme von zeitgenössischen Kompositionen auf. Im ersten Teil erklingt geistliche Musik aus dem 19. bis 21. Jahrhundert von Tschaikowski, Rachmaninow, Archangelski, Tkatschenko und Tschesnokov. Der zweite Teil beginnt mit zwei Stücken von Siegern des Kompositionswettbewerbs anlässlich des 300-jährigen Bestehens des Alexander-Newski-Klosters im Jahr 2013. Den Abschluss bilden traditionsgemäß Volkslieder aus Russland, Weißrussland und der Ukraine mit interessanten Soloeinlagen, wie es in der Ankündigung heißt.

Hohe Ansprüche

Es ist sicher ungewöhnlich, dass ein Gesangsensemble über 38 Jahre von seiner Gründerin geleitet wird und ununterbrochen eine Spitzenstellung in der russischen geistlichen Chormusik einnimmt. Das ist der Verdienst von Dr. Valentina Kopylowa. Die hohen Ansprüche, die Valentina Kopylova an die Chormitglieder, die ausnahmslos ausgebildete Solosänger sind, stellt, machen auch musikalische Experimente wie zum Beispiel Inszenierungen früher Opern oder Ballett mit Gesang möglich. Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf für zehn Euro bei der Greffener Drogerie Reckenfelderbäumer/Lückemeyer und im Bürgerbüro sowie an der Abendkasse für zwölf Euro.

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