Sackgasse heißt künftig St.-Augin-Straße
Bild: Aundrup
Die Stichstraße an der St.-Augin-Kirche wird jetzt in St.-Augin-Straße umbenannt.
Bild: Aundrup

Dem Antrag des Kirchenvorstands folgten die Lokalpolitiker des Schul-, Kultur- und Sportausschusses, und zwar einstimmig. Die Ausschussvorsitzende Dr. Angelika Wensing (CDU) wollte etwas mehr über St. Augin erfahren. „Mor Augin ist ein syrisch-orthodoxes Kloster aus dem 4. Jahrhundert in der türkischen Provinz Mardin. Benannt ist das Kloster nach dem Heiligen der syrisch-orthodoxen Kirche Mor Augin. Das Kloster steht in dem Gebiet, aus dem viele unserer Gemeindemitglieder stammen“, erklärte Yusuf Öz vom Kirchenvorstand.

„Das ist für Sie ein Stück Heimat“

Pamela Westmeyer (CDU) unterstützte den Vorstoß voll und ganz: „Das ist für Sie ein Stück Heimat. Und auch Harsewinkel ist für Sie ein Stück Heimat. Sie sind fester Bestandteil unserer Stadt und der Ökumene. Das ist Ihr Grundstück und Ihre Straße.“ „Dem ist nichts hinzuzufügen“, so der Kommentar von SPD-Fraktionssprecher Reinhard Hemkemeyer. Und auch Ortsheimatpfleger Karl-Heinz-Toppmöller begrüßt die Benennung der Stichstraße. Die syrisch-orthodoxen Kirche von Antiochien St. Augin wurde in Harsewinkel 1998 erbaut. Im Lauf der Zeit hat die Gemeinde auch die umliegenden Grundstücke erworben. „Daher sind von der Umbenennung der Stichstraße auch keine Nachbarn betroffen. Im Sinne der Integration wäre eine gleichlautende Benennung wie unsere Kirche sinnvoll und wünschenswert“, schrieb Yusuf Öz in dem Antrag der Kirchengemeinde.

SOCIAL BOOKMARKS