Schlammschlacht in der Toskana
Bild: privat
5000 Starter aus aller Welt sind bei der Heldentour L’Eroica in der Toskana an den Start gegangen – mit dabei waren auch (v. l.) Wilhelm Rövekamp, Helmut Kuhre und Norbert Daut von der Marienfelder Staubwolke.
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  Dass die Tour durch das Chianti-Weinanbaugebiet  in der Toskana kein Zuckerschlecken wird, war allen aus der Marienfelder Radsportgruppe im Vorfeld klar. Schließlich durften sie nur mit Rädern starten, die älter als 30 Jahre und damit deutlich schwerer als die heutigen Carbon-Rennmaschinen sind. 50 Prozent der Strecke besteht außerdem aus Schotter-Sand-Straßen. Und auch von 3800 Höhenmetern, Steigungen von mehr als 20 Prozent und den Strapazen hatten sie gelesen („Die Glocke“ berichtete). „Als wir in Gaiole gestartet sind, hatten wir Temperaturen um die 20 Grad. Das war ganz angenehm. Unterwegs brachen aber heftigste Gewitter und Regenschauer über uns herein, so dass die Schotterstrecke ganz aufgeweicht war“, berichtet Norbert Daut im Gespräch mit der „Glocke“ von den „großen Herausforderungen“ der L’Eroica. Die Marienfelder wollten eigentlich die 205 Kilometer lange Chianti-Heldenschleife bestreiten. „Aufgrund des Dauerregens haben wir die Strecke aber abgekürzt. Das war schon heftig. Dafür haben wir elf Stunden gebraucht“, erzählt der Radsportler.

Norbert Daut hat noch viel über die außergewöhnliche Tour zu erzählen. Was? Das lesen Sie in der Dienstagsausgabe der „Glocke“.

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