Schnee schadet Greffener Weihnachtsmarkt
Bild: Darhoven
Bei ihnen herrschte trotz Schneetreiben Fröhlichkeit am Stand: Angelika Krieft und Annette Schröder aus Greffen kredenzten selbst gemachte Marmeladen und Liköre.
Bild: Darhoven

Der Greffener Weihnachtsmarkt erfreut sich seit Jahrzehnten stets großer Beliebtheit. Wegen des heftigen Wintereinbruchs kamen am Sonntag deutlich weniger Besucher als gewohnt auf den Vorplatz der St.-Johannes-Kirche. „Normalerweise geht man bei dem Wetter ja nicht vor die Tür, wenn man nicht muss“, zeigte Heinrichs Verständnis. „Dazu kommt, dass die Gehsicherheit rund um den Kirchplatz gerade für ältere Leute wegen der Pflastersteine und der abschüssigen Wege bei Schnee und Eis nicht gewährleistet ist.“

17 Aussteller – überwiegend ehrenamtliche Akteure aus Vereinen, Gruppen, Nachbarschaften, Kindergärten und Interessengemeinschaften, aber auch kreative Hobbyhandwerker – präsentierten eine breite Palette von Selbstgemachtem. Marmeladen, Liköre, Plätzchen, weihnachtliche Dekorationen, Puppenkleidung, Holzkunst, Weihnachtskerzen und originelle Wohnraum- und Gartenaccessoires waren an den Ständen zu finden. Viele Angebote konnten nicht richtig präsentiert werden, weil sie zugeschneit waren oder abgedeckt werden mussten.

Die Musiker des Greffener Blasorchesters gaben trotz der widrigen Verhältnisse auf der Aktionsbühne besinnliche Melodien zum Besten. Während einige Händler kaum Geschäfte machten, zeigten sich andere Aussteller zufrieden. Vor allem jene, die überdachte Stände, Wärme, Essen und heiße Getränke bieten konnten. So wie die Jäger, die bis in den späten Abend ihre gut nachgefragte Wildwurst grillten.

Bei der Märchenstunde mit Harfenmusikbegleitung in der Bücherei waren mehr als 30 Kinder anwesend. Gut besucht war auch die Kunstausstellung mit Gabi Sökeland im Obergeschoss des Bürgerhauses.

Deutlich weniger Kinder als in früheren Jahren haben in der St.-Johannes-Kirche auf den Nikolaus gewartet. „Statt wie sonst rund 190 Kinder kamen nur rund 90“, so Egbert Heinrichs. Begleitet von Melina, Leonie und Ronja, alle acht Jahre alt, zog der Nikolaus (Norbert Schmitfranz) in die Kirche ein. Nach einer Begrüßung durch den Bürgervereinsvorsitzenden Egbert Heinrichs, einem Auftritt des Blasorchesters und Gedichten der drei jungen Weihnachtsmann-Begleiterinnen ging es an die Vergabe der vom Bürgerverein gestifteten Schokonikoläuse. Eine Besonderheit war dabei die auf der Verpackung aufgedruckte Geschichte des heiligen Nikolauses.

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