Sportlerumkleiden werden abgerissen
Bild: Aundrup
Kein schöner Anblick: aufgequollene Deckenplatten.
Bild: Aundrup

Das legen sie  auch dem Stadtrat ans Herz, der noch einmal über das Thema berät. Risse in den Wänden, aufgequollene Decken-Faserplatten, defekte Leitungen und Duschköpfe sowie Schimmel – dieser Anblick hat sich den Politikern bereits im November 2011 geboten, als sie sich ein Bild von den Sportlerumkleiden aus den 70er- und 80er-Jahren machten. Und diese Eindrücke sitzen noch tief. Hinzu kommt, dass der Neubau nicht immens teurer ist als eine Sanierung. Die Verwaltung veranschlagt für Abriss und eine neue Sportlerumkleide am Prozessionsweg gut 610000 Euro. Für die Sanierung würden 395000 Euro zu Buche schlagen.

Untragbare Zustände

 „Die Zustände dort sind untragbar. Millimeterdick und großflächig ist der Schimmel schon gesundheitsgefährdend“, betonte Martin Schwitallik (FDP), der sich wie alle anderen dafür aussprach, die 610 000 Euro in die Hand zu nehmen. Ralf Dräger (SPD) fragte nach, ob man die neuen Umkleidekabinen auch ans Vereinsheim angliedern könne oder ob der bisherige Standort beibehalten werden müsse. „Das werden wir prüfen. Ein neuer Standort hätte den Vorteil, dass wir erst bauen und dann abreißen können“, sagte Stadtplaner Reinhard Pawel, der aber auch noch die Sportvereine einbeziehen möchte. Johannes Sieweke von der UWG kamen 610 000 Euro für den Neubau relativ hoch vor. Dieter Berheide von der CDU pochte auf ein behindertengerechtes Gebäude.

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