Stadt sucht Gastronomen für Gasthof
Bild: Aundrup
Die Stadt möchte den Gasthof Wilhalm verpachten und sucht derzeit Interessenten für das Gebäudeensemble. Die Bewerbungsfrist endet am Freitag, 10. Mai.
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Wie Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dopheide (SPD) am Dienstag mitteilte, ist das Pachtangebot für den Harsewinkeler Gasthof an der Dr.-Pieke-Straße gestern online gestellt worden – unter dem Titel „Zu verpachten: Traditionsgaststätte im Herzen Harsewinkels“. Bis Ende März wurde die Gaststätte von Hedemarie und Achim Koriath geführt. Die Stadt hatte das Gebäudeensemble erworben, um es vor dem geplanten Abriss zu bewahren.

„Gasträume mit  gehobener Ausstattung“

 In dem Pachtangebot heißt es: „Die stilsichere Gestaltung der Gasträume mit ihrer gehobenen Ausstattung, die Qualität der im Restaurantbetrieb angebotenen Speisen und Getränke, die unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten und nicht zuletzt die von dem Wirtsehepaar gelebte Gastfreundschaft haben die Gaststätte bis zum letzten Öffnungstag zu einem beliebten Treffpunkt für Vereine, zu einem gern besuchten Einkehrort für Bürger und zur stark nachgefragten Location für Karnevals-, Betriebs- und Weihnachtsfeiern gemacht.“

Erdgeschoss mit 127 Quadratmetern

Die Gaststätte verfüge im Erdgeschoss über Gasträume mit 127 Quadratmetern. Im hinteren Bereich findet sich der 252 Quadratmeter große Saal. Ebenfalls im Erdgeschoss: eine Kegelbahn und Nebenräume. Hinzu kommen die Scheune (umgebaut zum Gastraum), Außengastronomie unter den alten Linden neben der Gaststätte und im Innenhof sowie im Obergeschoss zehn Fremdenzimmer. Wie die Bürgermeisterin am Dienstag mitteilte, sei auch eine Teilnutzung möglich.

Zunächst wird Pachtverhältnis auf zwei Jahre befristet

 „Zunächst soll das Pachtverhältnis auf zwei Jahre befristet werden – mit Verlängerungsoption. Es ist denkbar, nur Teile des Objekts zu pachten, wie zum Beispiel nur die Hotelzimmer oder den Saal. Der Pachtpreis für Teilnutzungen ist gesondert zu verhandeln und muss ortsüblich sein“, heißt es in der Ausschreibung, die die Stadt auf der eigenen Internetseite veröffentlicht hat.

„Für das  Objekt werden mindestens acht Prozent vom Nettoumsatz zuzüglich der Nebenkosten erwartet“

Was bedeutet der ortsübliche Pachtpreis? „Für das gesamte Objekt werden mindestens acht Prozent vom Nettoumsatz zuzüglich der Nebenkosten erwartet“, teilt die Verwaltung mit. Eine konkrete Summe nennt die Stadt nicht.

Bewerbung bis zum 10. Mai möglich

Interessenten, die sich noch bis Freitag, 10. Mai, um die Pacht des Gasthofs im Harsewinkeler Rathaus bewerben können, sollten ein Nutzungskonzept vorlegen. Das Inventar könne gegebenenfalls vom bisherigen Betreiberpaar übernommen werden.

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