Strandleben in Harsewinkel genießen
Bild: Aundrup
Hoffen auf den Sommer, Sonne und viele Strandbesucher am Schwanenteich, die dann zwar keinen freien Blick aufs Meer, aber auf das innerstädtische Gewässer und die Wasserfontäne an der Brücke haben: (v. l.) Reinhard Pawel, Achim Vorwald sowie die Bauhof-Mitarbeiter Daniel Knappheide und Manfred Kloppe am gestern installierten Schild Stadtstrand „Schwanenteich“.
Bild: Aundrup

So wurde  das einst zugewucherte Beet in einen Sandstreifen  verwandelt, auf dem man von 8 bis 20 Uhr in der Sonne aalen oder entspannen kann. „Seit geraumer Zeit wollten wir den Bereich rund um den Schwanenteich im Moddenbachtal attraktiver gestalten. Das Problem: Das Gewässer war rundherum kaum einsehbar und fast schon nicht mehr wahrnehmbar. Das wollten wir ändern“, sagte Stadtplaner Reinhard Pawel. Vom Bauhofleiter Achim Vorwald kam der Vorschlag, sich den Teich im Kurpark von Bad Laer anzusehen, wo es mehrere Zugänge zum Gewässer gibt. „Dort wurden einige Grünzonen weggenommen, um freie Zugänge zu schaffen. Das wollen wir auch in Harsewinkel nach und nach realisieren, sollte der Strand gut angenommen werden“, machte Reinhard Pawel deutlich.

„Schwimmen ist nicht erlaubt“

Ursprünglich war kein Sandstrand geplant. „Wir wollten den Bereich auch noch mit Kies anfüllen und etwas dazwischen pflanzen. Allerdings hat uns und den Politikern des Planungsausschusses die Idee des Sandstrands so gut gefallen, so dass wir vom eigentlichen Plan abgewichen sind. „Jetzt können die Bürger mitten in der Stadt das Strandleben genießen. Der Liegestuhl und die Strandmatte dürfen gern mitgebracht werden“, sagt Reinhard Pawel und ergänzt: „Schwimmen ist zwar nicht erlaubt. Wir haben aber das Wasser untersuchen lassen. Die Qualität ist gut.“ Auf die Frage, ob noch ein weiterer Strandabschnitt in Planung ist, antwortete der Fachbereichsleiter Bauen: „Wir wollen es nicht gleich auf die Spitze treiben und erst einmal abwarten. Nach einem Jahr ziehen wir Bilanz. Dann sehen wir weiter.“ Dann hofft der Stadtplaner, dass die Idee nicht im Sande verlaufen ist, zumal sie – bis auf den Sand – komplett aus Eigenmitteln der Stadt kostengünstig in die Tat umgesetzt werden konnte.

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