Sven Füchtenhans regiert Hubertus-Schützen
Bild: Darhoven
Der neue König Sven Füchtenhans und seine Königin Ursula Tertilt regieren die Harsewinkeler Hubertus-Schützen.
Bild: Darhoven

Der neue König der St.-Hubertus-Schützenbruderschaft Harsewinkel stand fest, Jubel erfüllte den Platz. Der 29-jährige Projektleiter der Firma Igel-Electric in Sendenhorst ist damit der 63. König seit Wiederaufnahme des Vogelschießens im Jahr 1953. Seine Spielmannszugkameraden waren begeistert.

Als Königin wird ihn seine Freundin Ursula Tertilt durch das Regierungsjahr begleiten. Die 25-Jährige ist Assistentin der Geschäftsleitung bei Igel-Electric und seit November 2014 mit dem neuen Schützenkönig liiert. Die Throngesellschaft besteht aus Michael und Anna Breitenstein, Patrik Ellebracht und Andrea Bartsch, Volker und Katja Jacobsen, Marco König und Nicole Peters sowie Christian „August“ Wenner und Karin Ellebracht. Als Mundschenke fungieren Jan Füchtenhans und Michael Wenner.

Als Insignienschützen holte sich René Nathmann (56. Schuss) den Apfel, Katharina Bellmann (59. Schuss) die Krone, Felix Berheide (61. Schuss) das Zepter, Christian Wenner (63. Schuss) die linke und Sven Füchtenhans mit dem 64. Schuss die rechte Schwinge.

Neue Regenten gibt es auch vom Schützen-Nachwuchs zu vermelden. Mehr als 15 junge Teilnehmer wetteiferten beim Klötzchenwurf um die Prinzenwürde. Der neunjährige Sven Schulte im Rodde sicherte sich am Freitag, vor Beginn des Heimatabends, den begehrten Titel des Schülerprinzen. Als Schülerprinzessin steht ihm die gleichaltrige Luise Daut zur Seite. Beide sind Viertklässler in der Kardinal-von-Galen-Schule. Zu ihrem Throngefolge gehören Johannes Karius, Emma Kiffmeier, Vincent Meyer zu Rheda und Nele Hanhart.

Mit viel Lob bedacht wurde am Freitag der Heimatabend im Festzelt auf dem Heimathof. Zahlreiche Gruppen und Kompanien der Schützenbruderschaft – darunter die Fahnenschwenker, die Schülerkompanie, die Jagdhornbläser, das Trommlerkorps und die Kinderkompanie – bereicherten den Verlauf mit verschiedenen humorvollen und abwechslungsreichen Darbietungen. Keinen Gefallen taten sich die Programm-Organisatoren allerdings mit den etwas zu langatmigen Filmbeiträgen und den Quizrunden. Nicht von ungefähr leerte sich das Zelt im Lauf des Abends immer mehr. Viele Besucher verweilten dafür – bei herrlichen Frühlingstemperaturen – lieber auf der neu angelegten Außenterrasse vor dem Festzelt.

Schwatte-Jans-Orden für Ludwig Austermann

 Allen Grund zur Freude hatte während des Heimatabends  Ludwig Austermann. Dem bis zur letzten Minute ahnungslosen 66-Jährigen wurde der 45. Schwatte-Jans-Orden überreicht. Mit dieser Auszeichnung bedankte sich der Vorstand bei ihm für sein unermüdliches Engagement zum Wohl der Schützenbruderschaft.

Den kompletten Bericht lesen Sie in der „Glocke“ vom 9. Mai.  

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