Tänzerisches Feuerwerk der Harsewinkeler
Bild: Poetter
Zauberhaft: Die Küken schlüpfen aus ihrem Ei.
Bild: Poetter

Die Harsewinkeler machten sich bei der Veranstaltung „Einfach Tanz“ Gedanken zur Entstehung der Erde, über das Leben und Treiben auf ihr und über das menschlichen Dasein. Neu in diesem Jahr war, dass es nicht nur um Musik und Tanz in seiner ganzen Vielfalt ging, sondern auch das Wort und die bildende Kunst in die Veranstaltung eingebunden waren. Hinzu kamen zauberhafte Kostüme, für die Gerda Alefs zeichnete. „Ein gelungenes Gesamtkunstwerk“, so der Maler und Bildhauer Johannes Schepp. Er hatte für das Bühnenbild rund 20 Bilder und Installationen zur Verfügung gestellt. Arbeiten, die die Tänzerinnen bei einem Besuch in Schepps Atelier, ausgewählt hatten. Die Werke waren auch Impulsgeber einiger Choreografien.

Feuer und Flamme

Der Auftakt von „Einfach Tanz“ galt dem Element Feuer. Kleine Flammen, die zu Mozarts „Türkischem Marsch“ über die Bühne zündelten, ließen bewegte Bilder und Assoziationen entstehen – zeigten, dass auch die Jüngsten schon ein gutes Gefühl für Rhythmus haben. Zauberhaft: Der Tanz der Küken, die mit viel Grazie und Charme aus dem Ei schlüpften. Dass die Veranstalter tänzerisch breit aufgestellt sind, wurde beim irischen Stepptanz ebenso deutlich, wie bei der Performance „Die vier Temperamente“, die zu Musik aus Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ präsentiert wurde. Für Effekte sorgten aber auch die neonfarbigen Feuerräder. Weiter im Programm: temperamentvoll servierter Street- und Break-Dance sowie Jazz. Viel Beifall bekam der Beitrag „Geführte Energie“, den die Zen-Do-Gruppe präsentierte. Zwischendurch immer wieder fein ausgewählte Gedichte, die Sophia Gillehsen mit viel Gefühl für Sprache vortrug. Zum Schluss eine nette Geste: Alle Akteure bekamen eine langstielige Rose überreicht.

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